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Kontraktmanagement zwischen öffentlichen und freien Trägern in der Jugendhilfe (B 12/1998)

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Beschreibung

Das Zusammenwirken von öffentlichen und freien Trägern ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Qualität, Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit in der sozialen Arbeit.

Durch Kontraktmanagement kann die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Trägern verbessert werden. Leistungsverträge schaffen mehr Klarheit und Verbindlichkeit über Ziele, Leistungen, Standards und Erfolgsbewertungen. Zugleich werden die hinderlichen Restriktionen der bisherigen Zuschußpraxis durch bessere Finanzierungsformen aufgehoben.

Der Bericht beschreibt, wie man

  • Leistungs- und Finanzziele entwickelt und vereinbart,
  • durch abgestimmte und operationalisierte Ziele und Standards die Arbeit verbessert,
  • mittels Sozialraumbudgets Leistungen der sozialen Arbeit finanzieren kann.

Während üblicherweise die KGSt fachliche Themen und Entwicklungen unter Managementgesichtspunkten aufgreift, wurde für diesen Bericht ein anderer Blickwinkel gewählt. Ausgangs- und Bezugspunkt sind hauptsächlich die fachlichen Herausforderungen und praktischen Probleme in der sozialen Arbeit. Dabei wird insbesondere erörtert, wie eine stärker sozial-raumorientierte soziale Arbeit die fallbezogene Arbeit verbessern und entlasten könnte.

Die wesentlichen Empfehlungen des Berichtes werden am Beispiel der ambulanten Hilfen zur Erziehung in der Jugendhilfe verdeutlicht. Viele Aussagen gelten indes auch für andere Handlungsfelder der sozialen Arbeit. Teilweise blickt der Bericht über das "Tagesgeschäft" hinaus und empfiehlt Entwicklungen, die jetzt eingeleitet werden sollten aber nicht unbedingt schnell abgeschlossen werden können.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Heinz, Rainer
19990121A005Y
Bericht 12/1998
03.10.1998
316kb