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Strategisches Management II. Wege zur Gesamtstrategie (B 9/2000)

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Beschreibung

Klare Verantwortlichkeiten sind eine Voraussetzung für Effektivität und Effizienz. Deshalb konzentriert sich der größte Teil der strategischen Planung der Kommunen auf das Handeln der Fachbereiche. Ein Nebeneinander von Teil-Zielen und Teil-Strategien ist jedoch noch keine Erfolg versprechende Strategie. Im Gegenteil sind gravierende Zielkonflikte vorprogrammiert, deren Klärung im laufenden Geschäft oft aufwändig ist. Nach Möglichkeit sollten daher Teil-Ziele und Teil-Strategien abgestimmte Bestandteile einer Gesamtstrategie sein. Dazu gibt es zwei Wege:
  • Zum einen können bereichsbezogene Ziele und Strategien zunächst entwickelt und in einem zweiten Schritt, z. B. im Rahmen der Haushaltsaufstellung, abgestimmt und ggf. verändert werden. (Bottom-up-Verfahren)
  • Zum anderen kann eine bereichsübergreifende bzw. bereichsunabhängige Gesamtstrategie entwickelt werden, die alle folgenden strategischen und operativen Überlegungen und Aktivitäten grundlegend ausrichtet. (Top-down-Verfahren)

Dieser Bericht erörtert die Möglichkeiten und Erfolgsbedingungen kommunaler Gesamtstrategien und stellt die Verbindung her zur Erarbeitung von Leitbildern und zur kommunalen Entwicklungsplanung. Zusätzlich wird skizziert, wie in der Praxis - beispielsweise im Zusammenhang mit dem Begriff "Zukunftsprogramm" - aus einer Gesamtsicht politische Schwerpunkte, prioritäre Handlungsfelder und Ziele für die gesamte Kommune entwickelt bzw. zusammengefasst werden.

Insgesamt ergänzt dieser Bericht eher die grundlegenden Überlegungen im KGSt-Bericht "Strategisches Management I" und ist weniger eine konkrete "Arbeitshilfe" wie die KGSt- Berichte "Strategisches Management III und IV".

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Heinz, Rainer
20000905B002Y
Bericht 9/2000
28.08.2000
274kb