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Neuausrichtung interner Dienstleistungen und Dienstleister (B 7/2002)

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Beschreibung

Interne Dienstleister, vom Baubetriebshof über die Organisations-/IT-Dienstleistungsstelle bis zum Personaldienstleister, müssen sich in ihrer veränderten Rolle neu ausrichten, um
  • den Fachbereichen bestmögliche Dienstleistungsqualität zu geringen Kosten zu bieten,
  • im Vergleich oder im direkten Wettbewerb mit Dritten erfolgreich zu sein.

Art und Ausmaß interner Dienstleistungen sind jedoch von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Um eine Standortbestimmung der möglichen internen Dienstleister vorzunehmen, muss die Verwaltungsführung aus gesamtstrategischer Sicht diskutieren und entscheiden, ob und wie weit die kommunalen Dienstleistungen möglicherweise für den Markt geöffnet werden sollen oder nicht.

Im Mittelpunkt des Berichtes steht die Optimierung des Angebots interner Dienstleistungen. Bereichsunabhängig werden

  • die Einordnung interner Dienstleister und Dienstleitungen in das Gesamtgefüge der Verwaltung,
  • die notwendigen Rahmenregelungen zur Neuausrichtung interner Dienstleister und deren Leistungen,
  • der notwendige Wandel in den Köpfen der Beschäftigten sowie
  • der Weg zu "echten" Dienstleistungen

vorgestellt und an Beispielen exemplarisch beschrieben.

Der Bericht beschreibt das Handeln aus der Sicht des Dienstleistungsanbieters einer Kommune. Die Grundlage der Darstellung bildet das Strategische Management.

Auf dieser Basis werden alle Entwicklungsschritte systematisch reflektiert und in ein Gesamtgefüge gebracht. Denn, nur wenn alle Schritte und Fragestellungen aufeinander abgestimmt sind, kann eine stimmige umsetzbare Strategie entstehen. Einzelne Schritte isoliert zu betrachten wird ebenso wenig erfolgreich sein, wie die Nichteinbeziehung der Mitarbeiter in den Veränderungsprozess.

Nicht alle Empfehlungen in diesem Bericht sind neu. Vielmehr werden die Verfahren und Instrumente für interne Dienstleister gebündelt und bereits vorhandene Erfahrungen für die Praxis weiterentwickelt.

Eine Kernbotschaft des Berichts sei hier vorweggenommen: Rahmenregeln, die das Zusammenspiel zwischen Fachbereichen und Dienstleistern gestalten, sind notwendig. Sie müssen im Prozessverlauf den unterschiedlichen Wettbewerbsintensität angepasst werden.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Hegemann, Gudrun
20020905B001Y
Bericht 7/2002
27.08.2002
526kb