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Kommunale Betriebe in Deutschland. Ergebnisse einer empirischen Analyse der Beteiligungen deutscher Städte der GK 1-4; Abschlussbericht (M 2/2004)

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Beschreibung

(Sondermaterialien)

Über Verbreitung, Formen und Steuerung kommunaler Beteiligungen in Deutschland waren bislang nur wenige empirisch abgesicherte Aussagen möglich. Angesichts dieses Umstandes hat die KGSt Ende 2002 gemeinsam mit dem Kommunalwissenschaftlichen Institut (KWI) der Universität Potsdam eine Umfrage unter den deutschen KGSt-Mitgliedsstädten mit mehr als 50.000 Einwohnern (mit Ausnahme der drei Stadtstaaten) durchgeführt. Ausgewertet wurde die Umfrage von einer Gruppe Studierender der Universität Potsdam unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Edeling und Prof. Dr Christoph Reichard.

Insgesamt haben sich 135 von 190 angeschriebenen Städten an der Umfrage "Kommunale Beteiligungen" beteiligt. Die damit erreichte Rücklaufquote von mehr als 71 % ist überaus erfreulich. Das Datenmaterial lässt statistisch abgesicherte Aussagen zu, zumal die antwortenden Städte die Grundgesamtheit über alle Größenklassen und Bundesländer hinweg repräsentativ abbilden.

Mit der in dieser Form erstmalig so umfassend angelegten Umfrage wurde ein breit gefächertes Spektrum an Fragestellungen erfasst:

  • Welche Bedeutung kommt Beteiligungen als Organisationsmodell für die Erstellung kommunaler Leistungen im "Konzern Stadt" zu?
  • Welche Rechts- und Organisationsformen werden für Beteiligungen gewählt und wie ist deren jeweiliger Verbreitungsgrad?
  • In welchen Aufgabenbereichen kommen Beteiligungen wie häufig und in welcher Form zum Einsatz?
  • Welche Organisationseinheit in der "Mutterkommune" nimmt die Steuerung der Beteiligungen bzw. die Unterstützung von Politik und Verwaltung bei der Wahrnehmung ihrer Steuerungsaufgaben vorrangig wahr?
  • In welchem Maße haben die Kommunen Beteiligungen, bei den sie Alleineigentümer (100 % der Anteile) sind und wie hoch ist der Anteil an Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen zusammen mit öffentlich- und privat-rechtlichen Dritten?
  • Wie stellt sich das Verhältnis von unmittelbaren zu mittelbaren Beteiligungen dar?
  • Variieren die Ergebnisse in Abhängigkeit von der Größenklasse oder zwischen (alten und neuen) Bundesländern?
  • Der Abschlussbericht wertet die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage hinsichtlich dieser Fragen aus.
Neben der in der Wissensdatenbank im KGSt®-Portal eingestellten Version kann der Abschlussbericht bei der KGSt auch in Papierform - ergänzt um eine CD-Rom mit dem Datenreport - bezogen werden. Der Datenreport enthält eine Zusammenstellung aller Häufigkeitsauszählungen sowie einer Reihe relevanter Korrelationen von Beschreibungsmerkmalen in Tabellenform.
 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt; Universität Potsdam; KWI
Richter, Peter; Brandt, Steven [Red.]
20040519B0027
Materialien 2/2004 (Sondermaterialien)
31.12.2003
1138kb