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Kommunale Internetangebote. Gestaltung von Information und Kommunikation aus Bürger- und Kundensicht (B 11/2006)

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Beschreibung

In jeder Kommune gibt es mittlerweile Internetaktivitäten. Pflege und Betrieb sind in vielen Kommunen zur Routineaufgaben geworden. Für viele Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Besucher von Kommunen und Regionen hat sich das Internetangebot zudem als erste Anlaufstelle bei unterschiedlichsten Anlässen rund um die Kommune etabliert.

Aufgrund der Vielzahl kommunaler Leistungen fällt es jedoch zunehmend schwer, das Angebot aus der Perspektive des Nutzers zu gestalten und überschaubar zu halten. Dabei bedarf es oftmals gar nicht aufwändiger Online-Services. Auch einfache Informations- und Kommunikationsangebote haben einen eigenständigen Wert und bieten den Besuchern des Internetangebotes einen Nutzen. Es kann jedoch ratsam sein, von Zeit zu Zeit "einen Schnitt zu machen" und von außen auf das Internetangebot zu schauen. Anlässe und Einstiegspunkte für die Weiterentwicklung kommunaler Internetangebote sind zahlreich vorhanden. Wenn eine Überarbeitung beabsichtigt ist, sollte eine Analyse des Ist-Zustandes der erste Schritt sein. Dies ist insbesondere hilfreich, um die Konsistenz innerhalb eines Internetangebotes zu prüfen. Häufig ergeben sich dabei beispielsweise inhaltliche und sprachliche Unterschiede in Leistungsbeschreibungen, wenn bisher keine zentrale Qualitätskontrolle durch eine Internet-Redaktion stattfand.

Der Bericht befasst sich mit der Gestaltung und Weiterentwicklung kommunaler Internetangebote auf der Grundlage folgender Kriterien

  • Gestaltung der Angebote aus der Perspektive des Benutzers,
  • Auffindbarkeit der Inhalte,
  • Standardisierung und Qualität der Informationsangebote,
  • Standardisierung und Qualität der Kommunikationsangebote,
  • Aufwand/Nutzen der Transaktionsangebote,
  • Barrierefreiheit,
  • Mehrsprachigkeit,
  • Datenschutz.
Der Bericht
  • definiert die Grundsätze nachfrageorientierter Gestaltung von Internetauftritten sowie die wesentlichen, nutzerrelevanten Informationsinhalte,
  • beschreibt die Wirkungen, die sich mit Hilfe eines guten Informationsangebotes erzielen lassen,
  • gibt Hilfestellung bei wichtigen Querschnittsthemen mit Verweisen auf weiterführende Informationsquellen und
  • stellt einfache Checklisten zur Verfügung, mit denen Kommunen das eigene Informationsangebot überprüfen können.
Das mit dem Bericht vorgestellte Instrument zur Selbstbewertung und die enthaltenen Checklisten sollen insbesondere kleine bis mittlere Kommunen, die nicht über eine große Internetredaktion verfügen, in die Lage versetzen, mit vergleichsweise geringem Aufwand die Qualität ihrer Internetangebote aus der Sicht der Nutzers im Hinblick auf wichtige Kriterien (z. B. Vollständigkeit und Auffindbarkeit von Informationen) eigenständig zu überprüfen. Dies wiederum kann als Grundlage für kurzfristige Verbesserungen, Neukonzeption und umfassende Weiterentwicklung dienen.
 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Hokkeler, Michael
20061122B0012
Bericht 11/2006
20.11.2006
1602kb