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Interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Städten Friedrichshafen, Ravensburg, Weingarten und Meckenbeuren. Erfahrungen mit der Initiierung von Projekten der Interkommunalen Zusammenarbeit (B 11/2007)

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Beschreibung

Das Thema Interkommunale Zusammenarbeit (IZ) ist nicht neu, jedoch haben sich die Rahmenbedingungen für das Handeln der Kommunen in den letzten Jahren weiter verändert (und werden dies weiterhin tun). Entwicklungen auf der europäischen Ebene, sich wandelnde Bevölkerungs- und Wachstumsstrukturen (demografischer Wandel), zunehmender Wettbewerb zwischen den Regionen, steigende Anforderungen an die Dienstleistungsqualität der Kommunen sind u. a. Themen, die viele Kommunen dazu bewegen, sich verstärkt mit dem Thema auseinander zu setzen.

Die KGSt begleitet daher örtliche Aktivitäten, um Erfahrungen aus der unmittelbaren Projektarbeit zu gewinnen. Im Rahmen der Erarbeitung des "Handbuchs Interkommunale Zusammenarbeit" sollen die verschiedenen Facetten bearbeitet werden, die bei einer Ausgestaltung der IZ von Bedeutung sind bzw. beachtet werden müssen.

Im Mittelpunkt dieses Berichts steht ein Projekt bei den Städten Friedrichshafen, Ravensburg, Weingarten und Meckenbeuren, das die KGSt begleitet hat. Dabei sollten aus dem gesamten Spektrum kommunaler Handlungsfelder diejenigen identifiziert werden, die vor dem Hintergrund der spezifischen Situation in den vier beteiligten Städten für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit die erfolgversprechendsten sind.

Der Bericht beschreibt in kurzer Form den Prozess, wie Handlungsfelder bzw. konkrete Themen für eine intensive IZ ausgewählt wurden. Außerdem werden in der Anlage die im Rahmen der Projektarbeit verwendeten Methoden dargestellt und erläutert, sodass sie bei Bedarf unmittelbar übernommen werden können. Es wird bewusst darauf verzichtet, die grundsätzlichen Aspekte zur IZ noch einmal darzustellen. Insofern wird auf den KGSt-Bericht 5/2005 verwiesen.

Dieser Bericht hat somit zum Schwerpunkt die Darstellung der angewandten Methodik zur Identifizierung von Handlungsfeldern. Das Besondere an der entwickelten Vorgehensweise in diesem Projekt ist das abgestufte Verfahren, mit dessen Hilfe die prioritären Handlungsfelder bestimmt wurden. So konnte erreicht werden, dass die erforderlichen Prüfungen sich jeweils nur noch auf die Handlungsfelder konzentrierten, die die jeweils vorhergehende Prüfung erfolgreich bestanden haben, was dazu führte, dass der interne Aufwand für alle Prozessschritte sehr überschaubar blieb.

Die gewählte Methodik hat bei den Verantwortlichen in den vier beteiligten Kommunen große Akzeptanz gefunden.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Greskowiak, Dirk
20071217B0076
Bericht 11/2007
05.12.2007
453kb