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Arbeitshilfen für die Prüfung kommunaler Jahresabschlüsse. Band 1: Anlagevermögen und korrespondierende Sonderposten, Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen (B 6/2009)

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Beschreibung

Die kommunale Rechnungsprüfung befindet sich in einem ausgeprägten Wandlungsprozess. Das "doppische" Haushalts- und Rechnungswesen verändert den Prüfungsstoff und die in die Prüfung einzubeziehenden Dokumente. Sowohl die neuen haushaltsrechtlichen Grundlagen als auch die fachliche Entwicklung der Prüfung an sich erfordern eine Weiterentwicklung der Prüfungskonzeption. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, ist u. a. unabdingbar:
  • der Einsatz von qualifiziertem Personal,
  • die angemessene Fortbildung,
  • die Überprüfung von Konzeption, Planung, Durchführung und Erfolgskontrolle der Prüfung,
  • die Vermittlung der Inhalte und der Bedeutung der "neuen" Jahresabschlussprüfung gegenüber Verwaltungsführung und Vertretung.

Die KGSt hat mit den beiden Berichten zur Rechnungsprüfung im neuen Haushalts- und Rechnungswesen im Jahre 2007 (KGSt-Berichte 7 und 8/2007, Rechnungsprüfung im neuen Haushalts- und Rechnungswesen) Empfehlungen herausgegeben. Arbeitshilfen zur Prüfung sollen den Wandlungsprozess kommunaler Rechnungsprüfung weiterhin unterstützen. Mehrere Veröffentlichungen, beginnend mit diesem Bericht, stellen checklistenartig Fragenkataloge zur Unterstützung der Prüfungshandlungen zur Verfügung. Diese Checklisten sollen den Verantwortlichen der Jahresabschlussprüfung und den Prüferinnen und Prüfern helfen, die Prüftätigkeit systematisch auszurichten und wirtschaftlich zu gestalten. Dabei ist die Einbindung der Checklisten in eine übergreifende Prüfungskonzeption zwingend erforderlich. Auf den risikoorientierten Prüfungsansatz ist in diesem Zusammenhang besonders hinzuweisen (vgl. KGSt-Bericht 8/2007, Kap. 3.2).

Die vorliegende Veröffentlichung konzentriert sich auf folgende Prüffelder:

  • Anlagevermögen: Generelle Prüfungshandlungen,
  • Immaterielle Vermögensgegenstände/Zuwendungen an Dritte,
  • Grundstücke, Bauten auf fremdem Grund und Boden,
  • Infrastrukturvermögen,
  • Kunstgegenstände,
  • Sonderposten zum Anlagevermögen,
  • Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen.
Jedes Prüffeld wird mit einer Checkliste vertieft, jede Checkliste enthält zu Beginn eine kurze inhaltliche Erläuterung der Besonderheiten des Prüffeldes, gefolgt von den tabellarisch aufbereiteten Fragen. Anzahl und Detailliertheit der Fragen pro Checkliste unterscheiden sich dabei je nach Besonderheiten des Prüffeldes. Relevanz und Gewichtung erhalten die Fragen mit Anwendung der Prüfungskonzeption.
 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Pook, Manfred
20091026A0010
Bericht 6/2009
29.09.2009
1488kb