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Vom Leistungsentgelt zu leistungsabhängigen Stufenbewegungen nach dem TVöD. Ausbau der Personalentwicklungsinstrumente in der Stadt Taunusstein (M 1/2010)

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Beschreibung

Der TVöD eröffnet die Möglichkeit, zur Verbesserung der Gesamtsteuerung der Kommune auch finanzielle Anreize für die Beschäftigten zu setzen. Das Leistungsentgelt (§ 18 TVöD-VKA) ist nach einigen Anlaufschwierigkeiten nunmehr weit verbreitet. Beim Prozess seiner Einführung wurde deutlich, dass sich die Wahrnehmung, Nutzung und Bedeutung vorhandener wie hinzugekommener Personalentwicklungsinstrumente in den Kommunen verändert hat.

Betrachtet man die aktuellen Entwicklungen genauer, wird deutlich, dass
  • Leistungsentgelt ein Katalysator für verstärkte Zielorientierung, den Ausbau der Gesamtsteuerung und der Kommunikationskultur geworden ist,
  • der zweite Schritt des Weges, Leistungsdifferenzierung zur Steuerung zu nutzen, in der Nutzung leistungsabhängiger Stufenbewegungen (§ 17 Abs. 2 TVöD) liegt, und
  • der Einsatz dieser Instrumente nicht nur die dauernde Verbesserung der Dienstleistung der Kommune unterstützt, sondern auch ein positiver Faktor für eine erfolgreiche Personalakquise und -bindung sein kann.
Im Folgenden werden diese Auswirkungen am Beispiel des Ausbaus der Personalentwicklungsinstrumente der Stadt Taunusstein beschrieben: in einem breit angelegten Prozess der Verwaltungsmodernisierung wurde bereits 2005 ein Personalentwicklungsrahmenkonzept beschlossen, das u. a. auch die Definition von Oberzielen für die weitere Personalentwicklung umfasste. Durch die Einführung von Leistungsentgelt im Jahr 2007 sowie der Möglichkeit der leistungsabhängigen Bewegungen in den Entgeltstufen ab 2009 soll insbesondere ein deutliches Signal für ein leistungsorientiertes Dienstleistungsunternehmen an Bürger wie vorhandene und künftige Mitarbeiter ausgehen.
 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Weisel, Katja; Fischer, Andreas
20100121A0018
Materialien 1/2010
18.01.2010
1092kb