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Einführung des Einheitlichen Ansprechpartners nach der EU-DLR. Veränderte Anforderungen und Impulse des Personalmanagements (M 3/2010)

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Beschreibung

In ihren Veröffentlichungen ab dem Jahr 2009 zur EU-DLR hat die KGSt sich bereits verschiedenen Herausforderungen gewidmet: So z. B. wie die in der EU-DLR liegende Chance zu weiterer Verwaltungsmodernisierung genutzt werden kann und wie die Abläufe vor dem Hintergrund eines externen und/oder internen Einheitlichen Ansprechpartners (EA) kundenorientierter und effizienter gestaltet werden können. Dazu ist insbesondere die Organisation seiner Arbeit in Front- und Backofficebereichen geeignet.
  • Alle Schritte zur Bewältigung der beschriebenen Herausforderungen bedingen auch die Arbeit des Personals in der Kommune. Damit ist der Beitrag ihres Personalmanagements mitentscheidend für den Erfolg dieses Veränderungsprozesses.
    Aufzuzeigen, welche Impulse das Personalmanagement aktiv für den anstehenden Einführungsprozess des EA - und perspektivisch in den weiteren Prozess zur Verbesserung aller Dienstleistungen - geben kann, ist Ziel und Inhalt dieser Materialie:
  • Es wird empfohlen, wegen der Rolle des EA als Mittler und Verfahrenskoordinator soviel Verwaltungsbereiche wie möglich daraufhin zu betrachten, ob den Bürgern in bestimmten Lebenslagen verstärkt "Produkte aus einer Hand" angeboten werden können. Zu ihrer Realisierung können dann die bei der Einführung des EA gewonnenen Erfahrungen in Form einer "Blaupause" Pate stehen.
  • Der an einem kommunalen Beispiel aufgezeigte Zusammenhang zwischen neuen Aufgaben, den sich aus ihr ergebenden Rollen und ihre Auswirkungen auf Anforderungsprofile soll Kommunen weiter dazu anregen, die strategischen Grundentscheidungen der Verwaltungsführung zur Einführung des EA mit ihrem Personalmanagement angemessen zu unterstützen: Denn die Gesamtschau des Beispiels zeigt eine - perspektivisch auch für andere Bereiche geltende - deutliche Tendenz weg vom hochspezifischen "Fach-Mitarbeiter" hin zum kooperativen "Verfahrensmanager".
  • Für die Handlungsfelder der Personalbedarfsplanung und -entwicklung werden erste Schritte in Form von möglichen Impulsen für den Gesamtprozess zur Einführung des EA benannt.
Außerdem wird die Einführung des EA und die mit ihm einhergehenden strukturellen und prozessualen Veränderungen bei positiver Herangehensweise Impulse in das Personalmanagement einer Kommune geben. Sich hierfür schon jetzt mit Überlegungen, Erfahrungen und Ideen zu rüsten, entspricht dem Selbstverständnis seiner mitgestaltenden strategischen Rolle, das sich pro-aktiv engagiert statt nur zu reagieren.
 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Weisel, Katja
20100414A0013
Materialien 3/2010
12.04.2010
131kb