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Ausbildungsmarketing für Kommunen der GK 5 und 6. Ergebnisse einer Schülerbefragung (M 7/2010)

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Beschreibung

Angesichts des demografischen Wandels müssen Kommunalverwaltungen sich intensiver als zuvor um neue Leistungsträger bemühen. Dabei spielt die Ausbildung eine wesentliche Rolle. Sie muss sowohl quantitativ als auch qualitativ optimiert werden, wenn Kommunalverwaltungen den sich weiter verschärfenden Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern gewinnen wollen. Die KGSt hat im KGSt®-Bericht 3/2010 wesentliche Elemente eines wirkungsorientierten Ausbildungsmarketings aufgezeigt. Ein Bericht zur Optimierung der internen Ausbildung wird folgen.

Diese Materialie wendet sich in erster Linie an Kommunen der Größenklasse 5 und 6. Sie zeigt auf der Basis einer Schülerbefragung durch Studentinnen und Studenten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster auf, welche Aktivitäten sinnvoll und machbar sind, um junge Menschen für die Ausbildung in kleinen Kommunalverwaltungen zu begeistern.

Die wesentlichen Ergebnisse dieser Schülerbefragung sind:

  • Nur ein geringer Teil der Schülerinnen und Schüler weiß, welche beruflichen Chancen Kommunalverwaltungen bieten.
  • Das Internet wird zu wenig für eine systematische und zielgruppenorientierte Information und Werbung genutzt.
  • Die Schlüsselrolle nehmen Praktika ein. Diejenigen Schüler, die Kommunalverwaltungen unmittelbar erleben, haben nicht nur eine bessere Meinung vom öffentlichen Dienst, sondern können sich darüber hinaus eher vorstellen, sich dort ausbilden zu lassen.
Daraus leiten die Studentinnen und Studenten Werbemaßnahmen ab, die eine Gemeinsamkeit haben: Immer sind es junge Menschen, die andere junge Menschen so direkt wie möglich ansprechen. Sei es bei Veranstaltungen in Schulen, im Rathaus oder im Internetauftritt. Wenn junge Menschen, die bereits in einer Kommunalverwaltung arbeiten, anderen über ihre Erfahrungen berichten, ist das wirkungsvoller als jede teure Imagekampagne. Gezielte Besuche in Schulen, Diskussionen und Befragungen in Verbindung mit einem Internetauftritt, der junge
Menschen anspricht, all das muss keineswegs kostenintensiv sein. Der zusätzliche Effekt besteht darin, dass diejenigen, die bereits Auszubildende in einer Kommunalverwaltung sind, um so stolzer darauf sind, je mehr sie anderen darüber berichten können.
 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Holstein, Birgit
20101213A0025
Materialien 7/2010
23.11.2010
7494kb