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Standortsuche bei der Schulentwicklungsplanung. Praxisbericht aus dem Vergleichsring Schulentwicklungsplanung (BV 2/2012)

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Beschreibung

Eine zentrale Rolle für die künftige und nachhaltige Ausrichtung unseres Landes spielen die Bildungschancen der jungen Menschen. Die Kommunen mit ihrem Bildungsauftrag stellen lokal die Basis für die Zukunft unserer Kinder sicher, indem sie im Rahmen der äußeren Schulangelegenheiten das notwendige und passende Angebot an Schulen vorhalten.

Für die Zukunftsfähigkeit des lokalen Bildungssystems bietet die Schulentwicklungsplanung (SEP) die Basis, da sie die Weichen für das künftige Bildungsangebot stellt und die unterschiedlichen Anforderungen und Interessen in ein System zu gießen versucht.

Die SEP ist konfliktbehaftet, da angesichts des demografischen Wandels eine zukunftsorientierte Planung meistens einhergeht mit Schulschließungen und der Zusammenlegung von Schulstandorten. Um so notwendiger werden Standortentscheidungen, die ein möglichst hohes Maß an Akzeptanz erreichen.
Einige der seit 2004 im Vergleichsring Schulverwaltung kooperierenden Landkreise standen 2010 vor der Frage, ob sie externe Berater mit der Durchführung ihrer jeweiligen SEP beauftragen sollten. Anlass waren die notwendige Anpassung der Schullandschaft an veränderte Schulformen und der oben angesprochene demografische Wandel.

Die Landkreise Gifhorn, Osnabrück, Ostvorpommern (inzwischen Teil des Landkreises Vorpommern-Greifswald) und Nordfriesland entschlossen sich, in einem besonderen Projekt ein "Handwerkszeug zur Erstellung der lokalen Schulentwicklungspläne“ (so ein Ziel) selbst zu erarbeiten. Mit Unterstützung der KGSt startete das Projekt im Februar 2011 und legte im Mai 2011 das Projektergebnis vor.

Der vorgelegte Praxisbericht bezieht sich auf die besondere Situation der Landkreise und will Hilfe bei der Standortentscheidung für Schulen geben. Das Bewertungssystem zur Standortentscheidung, das im Mittelpunkt des Berichtes steht, ist für alle Kommunen anwendbar und so aufgebaut, dass es jeweils an die lokalen Besonderheiten angepasst werden kann.

Die Excel-Datei zum Bericht können KGSt-Mitglieder mit folgender Kennung herunter laden: 20120214A0019. Ein neues Excel-Tool aus 2013 steht mit folgender Kennung zur Verfügung: 20130701A0019.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt-IKO-Netz
Korte, Rainer
20120215A0017
Bericht aus der Vergleichsarbeit 2/2012
14.02.2012
943kb