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Kommunales Personalmarketing (6/2013)

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Beschreibung

Kommunen befinden sich zunehmend im Wettbewerb um Leistungsträger. Bereits seit mehreren Jahren zeigt sich - regional unterschiedlich - ein Fach- und Führungskräftemangel.

Um in diesem Wettbewerb erfolgreich zu sein, ist ein professionelles Personalmarketing notwendig. Was dazu in Kommunalverwaltungen getan werden muss, zeigt dieser Bericht. Er gibt konkrete Handlungsempfehlungen und nennt erste kommunale Praxisbeispiele.

Die KGSt empfiehlt, Personalmarketing als strategischen Prozess zu managen, dessen Ausgangspunkt eine systematische Bestandsanalyse sein muss. Darauf aufbauend muss eine Personalmarketing-Strategie beschrieben werden, die Antworten auf die Fragen gibt: Was wollen wir erreichen? Was wollen wir dafür anbieten? Wie wollen wir es umsetzen? Was wollen wir einsetzen?

Dazu gehört auch, zu erarbeiten, welches Image (Arbeitgebermarke) die jeweilige Kommune nach außen zeigen möchte. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass gerade Leistungsträger noch davon überzeugt werden müssen, dass Kommunalverwaltungen attraktive Arbeitgeber sind bzw. sein können.

Die Leitung und Koordinierung eines solchen Prozesses sollte die zentrale Steuerungsunterstützung übernehmen. Sie setzt eine Expertengruppe zusammen, in der die Querschnittsbereiche, die Fachbereiche, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Wirtschaftsförderung vertreten sein sollten. Darüber hinaus macht es Sinn, Personalrat, Gleichstellungsstelle und Schwerbehindertenvertretung einzubinden.

Der Bericht zeigt eine Fülle an Personalmarketingaktivitäten auf, bei denen es darauf ankommt, den passenden Marketingmix zu finden. Das beginnt bei der Ansprache neuer Zielgruppen, schließt Online-Recruiting, Online-Jobbörsen, Social-Media mit ein und führt bis hin zu imageverbessernden Maßnahmen, wie aktive Öffentlichkeitsarbeit, Auszeichnungen und professionelle Auswahlverfahren.

Dass ein externes Personalmarketing nur dann erfolgreich sein kann, wenn es auch nach innen gelebt wird, ist mittlerweile eine anerkannte Tatsache. Deshalb schließt der Bericht mit dem Hinweis auf die passgenaue Verwaltungs- und Führungskultur und die ebenfalls notwendigen Instrumente des Personalmanagements.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Krutoff, Heike
20131212A0012
Bericht 6/2013
07.12.2013
3166kb