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Kosten eines Arbeitsplatzes (Stand 2014/2015) (19/2014)

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Beschreibung

Die Materialien "Kosten eines Arbeitsplatzes" sind seit Jahren "Bestseller" bei den KGSt-Publikationen. Viele Kommunen greifen auf die Pauschalwerte der KGSt zurück und setzen diese für Planungszwecke, nachgehende Kostenbetrachtungen oder im Rahmen von Verträgen mit externen Leistungsempfängern oder Dienstleistern ein. Das vereinfachte Verfahren wird insbesondere dann bevorzugt, wenn nicht auf Werte aus Kostenrechnungen (für die durch einen Arbeitsplatz entstehenden Personal-, Sach- und Gemeinkosten) zurückgegriffen werden kann.

Die vorliegenden Werte dienen insbesondere der Kalkulation

  • von Belastungen und Einsparungen für den Haushalt, Budgets und Kostenstellen durch die Neueinrichtung oder den Wegfall von Stellen und Arbeitsplätzen,
  • der Arbeitsplatzkosten im Rahmen von Plankostenrechnungen für Budgets, Kostenstellen und Kostenträgern (z. B. für die interne Leistungsverrechnung, die Ermittlung von Verwaltungskostenerstattungen, die Ermittlung von Produktkosten, die Durchführung von Kostenvergleichen u. ä.).

Folgende Aktualisierungen wurden für die Kosten eines Arbeitsplatzes 2014/2015 vorgenommen:

  • Die Personalkostentabellen wurden aktualisiert. Diese basieren auf den durchschnittlichen Personalkosten der Stadt Köln. Bei den Werten der Stadt Köln handelt es sich nicht um eine Fortschreibung der Vorjahreswerte, sondern um eine Neuberechnung auf der Basis der tatsächlich angefallenen Kosten. Die für NRW im November 2014 beschlossene Nachbesserung der Besoldung für Beamte ab A11 wurde dabei nicht berücksichtigt.
  • Die Klassifizierung der Berufe erfolgt ab diesem Jahr nach der Klassifikation der Berufe 2010 der Bundesanstalt für Arbeit. Damit wird eine differenziertere Zuordnung möglich. Neu aufgenommen wurde der Tarifvertrag TV-Ärzte VKA.
  • Für die Berechnung der Stundenwerte weisen die Materialien die aktualisierte Nettoarbeitszeit aus (NAK). Differenzierte Werte werden am Ende des Jahres in den aktualisierten Materialien "Arbeitszeit einer Normalarbeitskraft" veröffentlicht.
Noch ein Hinweis: Die Gemeinkostenpauschale von 20 % der Bruttopersonalkosten wurde zuletzt 1985 im Wege einer Umfrage ermittelt. Das Bundesfinanzministerium rechnet mittlerweile mit einen Zuschlagsatz von 30 % auf die Personal- und Sachkosten. Im nächsten Jahr wird die KGSt deshalb für ihre Mitglieder die Gemeinkostenpauschale gutachtlich überarbeiten!
 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Klein, Hortense
20141113A0017
19/2014 (Ausschließlich in digitaler Ausführung. Ersetzt durch aktuellen Bericht.)
11.11.2014
1169kb