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Personalentwicklung

Zur Bewältigung der aktuellen und zukünftigen kommunalen Herausforderungen werden Beschäftigte gebraucht, die ihre fachlichen, methodischen und sozialen Potenziale so weiterentwickeln, dass sie der Bürgerschaft mit einem Selbstverständnis begegnen, das neben einem konsequenten Dienstleistungsverhalten auch dem demokratischen Partizipationsbedürfnis der Bürgerschaft entspricht.

Kommunale Personalentwicklung hat in den 90er Jahren einen enormen Entwicklungsschub vollzogen. Anfangs bezog sich dieser Entwicklungsschub vor allem auf Qualifizierungsmaßnahmen. Mittlerweile gibt es in den Kommunen eine Fülle an Personalentwicklungsinstrumenten. Was häufig noch geleistet werden muss, ist eine klare strategische Ausrichtung der Personalentwicklung sowie ein angemessenes Controlling.

Die KGSt versteht unter Personalentwicklung systematisch gestaltete Prozesse, die es ermöglichen, das Leistungs- und Lernpotenzial von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu erkennen, zu erhalten und in Abstimmung mit dem Verwaltungsbedarf verwendungs- und entwicklungsbezogen zu fördern.

Um das erreichen zu können, braucht die kommunale Personalentwicklung einen weiteren Professionalisierungsschub. Basis dafür ist die Ausrichtung an methodischen Grundorientierungen. Dazu gehören Kundenorientierung, Erfolgsorientierung, Flexibilisierung/Individualisierung und Qualitätsorientierung.

Diese Grundorientierungen sollten in ein positives Menschenbild eingebettet sein. Ein positives Menschenbild zu haben bedeutet, daran zu glauben, dass Menschen grundsätzlich etwas leisten möchten und Freude daran haben, wenn es ihnen gelingt. Personalentwickler und Führungskräfte, die ein solches Menschenbild haben, betrachten ihre Mitarbeiter als eigenverantwortliche Mitgestalter. Dies kann nicht nur motivationssteigernd, sondern auch gesundheitsfördernd sein.

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