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Erstes Web-Meeting

Vergleichsring große Berufsfeuerwehren

Geplant war ein Treffen der 14 Großstädte des bundesweiten Vergleichsrings Berufsfeuerwehren in Dortmund. Der Vergleichsring arbeitet seit 2001 unter der Projektleitung von Andra Stallmeyer zusammen und hatte für die zweitägige Sommersitzung u. a. die Auswertung der Jahreswerte 2019 geplant. Die Sitzung konnte aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht statffinden, aber dafür wurde – erstmals in der Geschichte des Vergleichsrings – ein Web-Meeting durchgeführt.

Dank der Videokonferenz konnten sich die Vergleichsringteilnehmenden zumindest virtuell sehen. In erster Linie nutzten sie die Zeit, um sich über ihre Erfahrungen hinsichtlich der größten Herausforderungen für die Feuerwehren in der Corona-Krise auszutauschen.

Obwohl Berufsfeuerwehren es gewohnt sind, Lagen zu managen, führte diese besondere Situation zu ganz neuen Herausforderungen, unter anderem deshalb, weil sich die rechtlichen Grundlagen sehr schnell und dynamisch änderten.

Teilweise waren zu Beginn der Krise Zuständigkeiten innerhalb der Krisenstäbe nicht eindeutig, Beschaffungen äußerst schwierig und für die interne Kommunikation mussten neue Wege gefunden werden, damit alle Mitarbeitenden immer aktuell und so schnell wie möglich informiert wurden. Als Informationswege wählten viele Feuerwehren aktuelle FAQs, tägliche Reports und sogar Podcasts (Feuerwehr Hannover).

Der erste virtuelle Austausch im Juni hat gut funktioniert und war sehr interessant, aber nach Meinung aller Teilnehmenden kann diese Art der Zusammenkunft im Rahmen der Vergleichsringarbeit nur ergänzend genutzt werden. So freuen sich alle Teilnehmerstädte auf das nächste geplante persönliche Vergleichsringtreffen im September 2020 in Dortmund.

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