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Feuertaufe geglückt

"Diversity und Innovation" auf Twitter Spaces

Am 7. Februar 2022 hieß es: "Diversity und Innovation: Bewirken sich diese beiden Begriffe nun gegenseitig oder nicht?". Mit dem Live-Audio-Format "Twitter Spaces" bietet die Social-Media-Plattform Twitter eine neue Funktion an, die wir als KGSt gleich testen wollten. Rund 100 Interessierte waren bei der "Feuertaufe" dabei.

 Schriftzug: Diversity und Innovation

Die Rückmeldungen zum neuen Informationskanal Twitter Spaces waren sehr positiv. Insbesondere die Tatsache, dass ein virtuelles Format auch ohne Videoübertragungen funktionieren kann, war für viele neu und wurde insgesamt sehr positiv bewertet. Wir bleiben daher dran und werden auch in Zukunft diesen Kanal weiter bedienen.

Inhaltlich war die Session ebenfalls sehr interessant. Für alle Sprecherinnen und Sprecher stand fest: Diversity bzw. diverse Teams sind kein Selbstläufer in Sachen Innovationsprozesse und Kreativität. Es braucht einen Rahmen und einen kulturellen Entwicklungsprozess im Team.

Konkret haben wir aus der Diskussion folgende Punkte mitgenommen, die auch in unser aktuelles Berichtsprojekt zum Thema Diversity einfließen werden:

  • Diversity in Teams kann nur funktionieren, wenn das Thema auch in der Gesamtorganisation klar  platziert und in die Breite getragen wird. Das gelingt z. B. durch die Verankerung von Diversity-Aktivitäten im Rahmen von Zielvereinbarungen. So entsteht ein Bewusstsein für das Thema Diversity auf allen Ebenen.
  • Diverse Teams brauchen eine eigene Diskussionskultur, um das Kreativ- bzw. Innovationspotenzial zu entfalten. Diese zeichnet sich durch Offenheit und Vertrauen sowie ein Gespräch auf Augenhöhe aus. Das ist anstrengend und funktioniert nicht von allein. Dieser Kulturprozess erfordert den Einsatz aller Teammitglieder.
  • Zentrale Voraussetzung für die Akzeptanz von Diversity sind gegenseitige Wertschätzung und Empathie. Das Schöne ist: Das kann man im Team- und Arbeitsalltag lernen. Ohnehin ist der Lerngedanke im Kontext Diversity extrem wichtig. Wir sind alle nicht perfekt und können unser Handeln und unsere Ansichten selbst reflektieren, um uns zu entwickeln und für neue Perspektiven zu öffnen.

Ein großer Dank geht an Magdalena Rogl, Microsoft Deutschland, Jana Janze, PwC Deutschland, John Meister, Hansestadt Hamburg und HAW Hamburg und Matthias Hörmeyer, KGSt sowie alle Mutigen und Engagierten, die mit uns gemeinsam auf der virtuellen Twitter-Bühne diskutiert haben.

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock