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Finanzen

Finanzen sind das Spiegelbild der Leistungen, die für die Einwohnerinnen und Einwohner einer Kommune und damit für die örtliche Gemeinschaft erbracht werden. Im kommunalen Finanzmanagement sind die leistungswirtschaftliche und die finanzwirtschaftliche Seite einer Kommune deshalb eng miteinander verknüpft.

Ein ausgeglichener Haushalt ist ein wichtiges kommunales Jahresziel. Langfristig gesehen ist die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Kommune von herausragender kommunalpolitischer Bedeutung.

Themenstruktur Finanzen

Beides zu erreichen erfordert kommunalpolitisch richtungweisende Beschlüsse und entsprechende Entscheidungen in der Verwaltung – und für den Rat/Kreistag, die Ausschüsse, die Verwaltungsführung und das Management zweckmäßige und informative Methoden und Instrumente. Dabei unterstützt die KGSt ihre Mitglieder.

Dem Haushalts- und Rechnungswesen obliegt eine Steuerungs-, Informations- und Schutzfunktion. Mit dem vor einigen Jahren reformierten kommunalen Haushaltsrecht wird der Haushaltsplan als zentrales Planungsinstrument zu einem Instrument integrierter Steuerung. Er steht damit im Mittelpunkt der kommunalpolitischen Strategie, der angestrebten Wirkungs- und Leistungsziele und der dafür erforderlichen bzw. verfügbaren Ressourcen. Vor diesem Hintergrund befasst sich das kommunale Finanzmanagement mit dem Haushalts- und Rechnungswesen, dem Liquiditäts-, Forderungs-, Zins- und Schuldenmanagement, dem Beteiligungsmanagement im "Konzern Kommune" und dem Controlling als Instrument zur Führungsunterstützung. Das kommunale Prüfungswesen - die Rechnungsprüfung - ist eng mit diesem Themenspektrum verknüpft, der Jahresabschluss mit Rechenschafts- bzw. Lagebericht nach reformiertem Haushaltsrecht macht dies besonders augenfällig.

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Literatur/Aufsätze

  • Budäus, Dietrich, Manifest zum öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesen in Deutschland. Köln und Gütersloh 2009
Bildnachweis: business planning and business investment concept © apinan www.fotolia.com