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Forderungsmanagement

Der planvolle Umgang mit Forderungen, auch Forderungsmanagement genannt, ist für die Kommunen von großer Bedeutung. Der größte Teil kommunaler Forderungen wird zwar problemlos eingezogen, aber der Anteil gänzlich fehlender bzw. verzögerter Zahlungseingänge stellt für die Kommune unmittelbar einen wirtschaftlichen Schaden dar (Zahlungsausfall und Zinsentgang) und ist deshalb von besonderer Bedeutung.

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Der Umgang mit den Forderungen muss optimiert werden. Hierbei geht es um die Minderung der Zahlungsausfälle und um frühzeitigen Zahlungseingang. Die Analyse und Strukturierung der Forderungen gibt Aufschluss über den Forderungsbestand und die Forderungsausfälle. Die Forderungsübersicht im Rahmen des Jahresabschlusses kann dabei als Ausgangspunkt zugrunde gelegt werden.

Ein wirksames Forderungsmanagement setzt mit seinen Maßnahmen bei den einzelnen Prozessschritten von der Forderungsentstehung bis zum Zahlungseingang bzw. der Niederschlagung der Forderung an. Dabei geht es keineswegs nur um Mahnung und Vollstreckung, sondern auch um Verständlichkeit der Bescheide für die Bürger, Ermitteln zutreffender Adressen und in Einzelfällen um Vereinbarungen zum Zahlungseingang.

Mit Hilfe von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen kann das Forderungsgeschehen in den Kommunen überwacht werden. Auch interkommunale Vergleiche können einen Beitrag zur verbesserten Steuerung leisten.

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Literatur/Aufsätze

  • Behnke-Hahne, Beate: Forderungsmanagement in der öffentlichen Verwaltung. 1. Aufl., Freiburg: Haufe 2016
Bildnachweis:
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