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Frischer Wind für zukünftige Stellenbewertungen

Inhaltlich aufgefrischt und gut informiert geht es in die nächsten Bewertungsprojekte. Bei ihrem diesjährigen Workshop holten sich die Stellenbewerterinnen und Stellenbewerter der KGSt neuen Input für die anstehenden Aufgaben.

Besonders intensiv arbeiteten sie in Gruppen an zentralen Fragestellungen zum Thema, wie die Mitgliedsverwaltungen bestmöglich bei Stellenbewertungen unterstützt werden können, unter anderem:

Soll es verstärkt Beratung vor Ort geben, um z. B. Wissen zu transferieren? Wie kann die KGSt®-Datenbank für Stellenbewertung genutzt werden? Welche Qualität der Stellenbeschreibungen ist eigentlich für gute Bewertungsarbeit erforderlich?

Auch die Frage "Wie kann das Netzwerk der Projektbeauftragten gestärkt werden?" wurde diskutiert. Immerhin handelt es sich hier um eine besondere Form der Zusammenarbeit. Über 60 Gutachterinnen und Gutachter arbeiten – meist nebenamtlich – für die KGSt, teilweise über große räumliche Entfernung hinweg oder in ausschließlich schriftlichem oder telefonischem Austausch.

Für die weitere Optimierung der Zusammenarbeit erarbeiteten die Teilnehmenden des Workshops viele Anregungen und Vorschläge. Das Netzwerk bietet einen großen Schatz an Bewertungserfahrungen, die durch einen noch besseren z. B. auch elektronisch unterstützten Austausch noch gewinnbringender genutzt werden kann.

Weitere Fragen waren: "Welche Herausforderungen stecken in Bewertungen für IT- Stellen?" und "Wie kann die Abgrenzung gehobener/höherer Dienst noch fundierter begründet werden?"

Darüber hinaus informierte Beate Jakob, Referentin im Geschäftsbereich Beratung & Vergleiche, die Gutachterinnen und Gutachter über Neuigkeiten und Standards für die Zusammenarbeit, intern und mit den Mitgliedern der KGSt.

Weitere Themen waren:

  • Abgrenzungen von Stufenbeschreibungen im KGSt®-Gutachten Stellenplan-Stellenbewertung,
  • Unterschiede der zentralen Begriffe "prägend" und "charakteristisch",
  • Bewertung von Vertretungstätigkeiten,
  • Vorgehensweise bei Stellenbewertungen.

Die Arbeit an gemeinsamen Projekten stellt die KGSt und die nebenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter vor hohe Herausforderungen. So gilt es, gemeinsame Bewertungsmaßstäbe anzusetzen, in größeren Projekten sowie generell auf gleichem Niveau zu arbeiten und auch in der Kommunikation mit den Kunden und der Absprache von vertraglichen Rahmenbedingungen einheitlich vorzugehen.

Seit dem letzten Treffen konnten viele neue Expertinnen und Experten gewonnen werden. Sie hatten im Workshop die Gelegenheit, gemeinsam ihr Wissen zu vertiefen. In den Pausen und Gruppenarbeitsphasen standen der Erfahrungsaustausch und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Beate Jakob bekräftigte: "Der Zuwachs an Stellenbewerterinnen und Stellenbewertern war dringend notwendig. Nur mit einem deutlich erweiterten Kreis können wir die weiterhin steigende Nachfrage an Stellenbewertungen bedienen."

Norbert Ottersbach, Vertreter des KGSt-Vorstands und für die KGSt®-Gutachten zur Beamtenstellenbewertung sowie die KGSt®-Datenbank Stellenbewertung inhaltlich verantwortlich, dankte den Projektbeauftragten für die engagierte Arbeit und ermunterte sie gleichzeitig, die anerkannt hohe Qualität durch sachgerechte Bewertungen weiter zu halten. "So können wir unsere Mitgliedsverwaltungen weiter bestmöglich unterstützen", betonte er. Anschließend stellte er die KGSt®-Datenbank vor und informierte über den Markenschutz, dem das KGSt®-System zur Beamtenstellenbewertung unterliegt.

Die KGSt bewertete im vergangenen Jahr mehr als 700 Stellen für ihre Mitgliedsverwaltungen. Im 3-Jahres-Trend zeichnet sich ab, dass die Zahl der beauftragten Bewertungen stetig steigt, genauso wie die Zahl der Bewertungen pro Auftrag. Beate Jakob erläuterte: "Die Projekte werden größer und es gibt einen Trend zu dualen Bewertungen – also für Beamte und Beschäftigte einen Stelleninhalt zu bewerten." Die KGSt freut sich, dass sie viele Auftraggeber nach Vertragsende erneut beauftragen. "… und wir haben den Effekt, dass sich unsere Bewertungsqualität herumspricht, dass z. B. Nachbarkommunen uns beauftragen oder wir gezielt aufgrund einer Empfehlung angefragt werden", so Beate Jakob.

"Wir versuchen durch geeignete Hilfestellung z. B. im Vorfeld von Projekten möglichst viele Verwaltungen zeitnah zu bedienen", betonte Beate Jakob. Ein strukturiertes geplantes Projekt kann auf Seiten der beauftragenden Verwaltung einen Vorlauf gut gebrauchen, um z. B. die Beschäftigten frühzeitig zu informieren und die Stellenbeschreibungen zu erstellen. Für die Stellenbeschreibungen sollte ausreichend Zeit und Unterstützung von zentraler Stelle eingeplant werden.

Gerne informieren wir Sie über Leistungen und Preise.

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