Webcontent-Anzeige

Führungsfeedback

Führung zu optimieren ist eine Herausforderung für jede Organisation, in Zeiten rasanter Veränderungen erst recht. Organisationen, die ein Führungsfeedback einführen, möchten das Führungsverhalten und die Zusammenarbeit in ihrer Organisation verbessern, um auf diese Weise die Effektivität und die Effizienz der zu erbringenden Leistungen zu optimieren.

Ein Führungsfeedback ist eine strukturierte, subjektive Rückmeldung der unmittelbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das erlebte Führungsverhalten, die systematisch, in einer methodischen Qualitätsansprüchen genügenden Form, durchgeführt wird. Das Führungsfeedback ist keine Vorgesetztenbeurteilung. Es dient nicht dazu, die Eignung, Befähigung und Leistung von Führungskräften zu beurteilen, dazu gibt es die Personalbeurteilung.

Die Wirkungen des Führungsfeedbacks können indirekt über die Befragung der Beteiligten nachgewiesen werden. Das Führungsfeedback darf nicht isoliert betrachtet werden. Seine Ergebnisse müssen immer im Zusammenhang mit den beabsichtigten und tatsächlich erreichten inhaltlichen Zielen einer Organisationseinheit gesehen werden. Denn ein eher positives Feedback von Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann durchaus einhergehen mit einer eher mäßigen Erfolgsbilanz der entsprechenden Organisationseinheit. Die auf diese Weise erkennbare Diskrepanz weist auf einen Handlungsbedarf hin.

Das Führungsfeedback besteht aus drei Elementen: einer Selbsteinschätzung der Führungskräfte anhand eines standardisierten Fragebogens, einer freiwilligen Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhand desselben Fragebogens und einem Gespräch der Führungskraft mit "ihren" Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Ergebnisse der Fragebogenbefragung.

Die Ergebnisse der Fragebogenbefragung dienen als Hilfsmittel, um das Gespräch in Gang zu setzen. Dieses Gespräch soll die jeweils subjektiven Wahrnehmungen der Beteiligten deutlich machen und gemeinsame Lösungen erarbeiten ohne allerdings dabei außer Acht zu lassen, dass Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in einer hierarchischen Arbeitsbeziehung zu einander befinden. Wesentlich ist, das Gespräch mit einer gemeinsam getragenen Vereinbarung zu beenden und die Einhaltung dieser Vereinbarung nach einem bestimmten Zeitraum zu überprüfen.

Webcontent-Anzeige
Bildnachweis: Group of business people © Kurhan www.fotolia.com