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Gemeinsam wird es KI!

Ideenwettbewerb für gemeinwohlorientierte KI: Zweite Runde abgeschlossen

"Gemeinsam wird es KI!" lautet das Motto des Ideenwettbewerbs, den die Denkfabrik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über ihre "Civic Innovation Platform" ins Leben gerufen hat. Das Besondere? Prämiert werden nicht fertige Lösungen, sondern Ideen und vielversprechende Ansätze für einen gesellschaftlichen und sozialen Fortschritt mit KI. Das soll es den Einreichenden ermöglichen, weiter an ihren Ideen zu feilen und sie in die Umsetzung zu bringen. Die KGSt unterstützt den Wettbewerb als Kooperationspartnerin und unsere Referentin Anika Krellmann war regelmäßig dabei.

 Bundesminister Hubertus Heil mit CIP-Kooperationspartnern (Bildnachweis: BMAS/J. Konrad Schmidt) Bundesminister Hubertus Heil mit CIP-Kooperationspartnern (Bildnachweis: BMAS/J. Konrad Schmidt)

In der zweiten Runde des Wettbewerbs wurden insgesamt 12 Ideen zu den vier Themenschwerpunkten "Teilhaben mit KI", "Weiterbilden mit KI", "Arbeiten mit KI" und "Weiterdenken mit KI" prämiert. In einer feierlichen hybriden Abschlussveranstaltung am 8. Februar 2022 zeichnete Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, diese aus. Die Teams werden jetzt sowohl finanziell, mit einem Preisgeld von bis zu 20.000 Euro, als auch durch Workshops dabei unterstützt, ihre Ansätze detailliert auszuarbeiten.

Auch einige Ideen mit kommunalem Bezug waren wieder dabei, so zum Beispiel "KI-Assist 112". Die Idee der Technischen Hochschule Nürnberg und der Tawny GmbH soll die Mitarbeitenden der Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstellen beim möglichst schnellen und fehlerarmen Auslösen der Notfallprozesse unterstützen. Dabei werden Möglichkeiten KI-gestützter Stresserkennung genutzt, um die außergewöhnlichen Stresssituationen der Mitarbeitenden zu erfassen. Hier können dann weitere Maßnahmen zur Stressreduzierung ansetzen.

Die Idee der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. und der binary butterfly GmbH soll Verwaltungen in ganz Deutschland bei der Digitalisierung ihrer Aktensysteme zugutekommen. Geplant ist, mithilfe von Zeichenerkennung und Natural Language Processing einen strukturierten Prozessansatz für die einfache Klassifizierung von Dokumenten einzuführen, wodurch Prozesse beschleunigt und Verwaltungsmitarbeitende entlastet werden.

Bereits in Runde 1 hatten sich unterschiedliche kommunale Akteure am Wettbewerb beteiligt. Damals wurden unter anderem die Kreisstadt Bergheim und ihr Projektpartner, die Westphalia DataLab GmbH, für ihre Projektidee "Künstliche Intelligenz (KI) für das Antragsmanagement in der öffentlichen Verwaltung" prämiert. Darüber berichteten wir im KGSt®-Journal 8/2021.

Haben auch Sie eine Idee oder arbeiten Sie schon an einem konkreten Ansatz, wie Sie mit KI Leistungen oder Services verbessern wollen? Dann nutzen Sie doch jetzt noch die Gelegenheit für eine Teilnahme an der dritten Runde des Ideenwettbewerbs!

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock