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Gesamtabschluss

Mit der Verankerung des Gesamtabschlusses in den haushaltsrechtlichen Vorschriften soll der Überblick über das wirtschaftliche Gebaren der Gemeinde unabhängig vom Grad der Ausgliederung sichergestellt und damit die Möglichkeiten zur Gesamtsteuerung verbessert werden.

Oft ist die finanz- und auch die produktorientierte Steuerung der Gemeinden auf die Kernverwaltung ausgerichtet, während daneben ein eigenständiges Beteiligungsmanagement existiert. Die in diesem Zusammenhang zu erstellenden Beteiligungsberichte lenken den Blick auf die einzelnen Beteiligungen – eine Gesamtschau auf den "Konzern Kommune" liefern sie jedoch nicht.

Die Kommunen stehen somit vor zwei Herausforderungen:
Zum einen ist die Erstellung des Gesamtabschlusses und seiner Bestandteile zu bewerkstelligen. Dies kann der Verwaltung nur in Zusammenarbeit mit den Beteiligungsunternehmen gelingen. Neben den fachlichen Vorbereitungen zum Gesamtabschluss sind adäquate Kommunikationsstrukturen mit den Unternehmen zu etablieren.

Zum anderen ist über den im Wesentlichen vergangenheitsorientierten Gesamtabschluss hinaus ein Konzept für eine zielgerichtete und aufeinander abgestimmte Steuerung der Kommune als Ganzes zu entwickeln und umzusetzen. Grundlage für diese Gesamtsteuerung ist ein wirksames Beteiligungscontrolling.