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Demografischer Wandel

Der demografische Wandel berührt in unterschiedlicher Ausprägung nahezu sämtliche Fachbereiche der Kommune. Deshalb erfordert seine Bewältigung ein übergreifendes, integratives und nachhaltiges Demografiemanagement.

Notwendig ist sowohl die Entwicklung und Umsetzung fachlich-inhaltlicher Handlungsprogramme als auch ein managementfeldbezogenes Handeln. Dies geschieht aus den Perspektiven des Organisations-, Personal-, Informations- und Finanzmanagements. Alle genannten Perspektiven müssen sich proaktiv und nachhaltig mit dem demografischen Wandel beschäftigen und die jeweiligen Handlungsoptionen zu einer integrierten strategischen Steuerung zusammenführen.

Im Vergleich zu den übrigen Managementperspektiven ist das kommunale Personalmanagement in zweifacher Weise von der demografischen Entwicklung betroffen:

  • Zum einen muss Personalmanagement seinen Beitrag zur Lösung der demografischen Entwicklung leisten. Dieser Beitrag muss vor allem darin bestehen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, anderen und nicht selten höheren Ansprüchen zu genügen, weil sowohl andere Produkte für die Bürger entwickelt werden müssen als auch vorhandene Produkte in anderer Qualität erstellt werden müssen.
  • Zum anderen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst Teil der demografischen Entwicklung. Prognosen gehen davon aus, dass schon in etwas mehr als 10 Jahren zumindest ein Drittel der Beschäftigten in den Kommunalverwaltungen 50 Jahre und älter sein wird. Daher erlangt die kommunale Ausbildung eine noch größere Bedeutung. Ziel jeder Kommune muss es deshalb sein, leistungsstarke Auszubildende in einem stärker werdenden Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern zu gewinnen und durch eine professionelle Ausbildung langfristig an ihre Kommune zu binden.

Der KGSt®-Bericht 3/2010 gibt detaillierte Empfehlungen zu den notwendigen Veränderungen innerhalb der kommunalen Personalkörper. Er beschreibt die aktuelle Ausgangslage in den Kommunalverwaltungen und gibt Empfehlungen zur Gesamtkonzeption, zur Datenbasis, zu den strategischen Zielen, zu den zu entwickelnden Instrumenten und Maßnahmen und zu den wesentlichen methodischen Schritten zur Bewältigung des demografischen Wandels.

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