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Open-Source-Software in Kommunen

Gemeinsames Web-Meeting von KGSt und Vitako

Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am 7. Dezember 2020 im Web-Meeting von Vitako und KGSt dabei. Zwei Stunden lang diskutierten sie Grundlagen von Open-Source-Software (OSS). Dabei zeigten die Beteiligten Mehrwerte von Freier Software für Kommunen auf, gaben aber auch praxisorientierte Hinweise darauf, was bei ihrem Einsatz zu beachten ist.

 Die Teilnehmenden tauschten sich intensiv aus. Die Teilnehmenden tauschten sich intensiv aus.  

In ihrer Begrüßung machten Dr. Ralf Resch, Geschäftsführer der Vitako, und Marc Groß, KGSt-Programmbereichsleiter Organisations- und Informationsmanagement, gemeinsam deutlich, dass der Einsatz von Open-Source-Software ein Hebel ist, um die Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland zu stärken. Denn Open Source schafft Optionen!

Mit Open-Source-Software haben wir Alternativen, die uns Digitalisierung gestalten lassen. Auch wenn es daneben weitere Strategien gibt, die Unabhängigkeit und Gestaltungsfähigkeit der kommunalen IT zu sichern, müssen Kommunen sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen.

Im Anschluss diskutierten Sven Hense, Stadt Bonn und KGSt-Referentin Anika Krellmann Mythen, die sich rund um das Thema Open Source ranken. Dabei wurde gut deutlich, was das kommunale Management für einen nachhaltigen Einsatz zu berücksichtigen hat. Die Beispiele zeigten auch, dass es noch einige Vorurteile gibt. Sven Hense unterstrich die Erkenntnisse mit praktischen Beispielen aus der Stadtverwaltung Bonn.

Daniel Sieberath, Referent für Informationsmanagement in der Vitako, stellte danach die Initiative "Ein Ort für Öffentlichen Code" vor. Vitako und Open Source Business Alliance setzen sich verstärkt für ein Open Source Code Repository für die öffentliche Verwaltung ein. Auch die KGSt unterstützt dieses Vorhaben.

Praktische Beispiele steuerten Heiko Zeller, Dataport und Alexander Gabriel, Stadt Bruchsal, bei. Heiko Zeller stellte das Projekt Phoenix vor, das verschiedene Open-Source-Lösungen zu einer webbasierten Kollaborationsplattform kombiniert. Familientreffen, Sprachkurse oder Vereinssitzungen können aktuell nicht wie gewohnt stattfinden. Wie die Städte Bühl und Bruchsal diesem Umstand mit der eigenen Videokonferenzlösung "Palim! Palim!"“ entgegenwirken, berichtete Alexander Gabriel.

Die Veranstaltung bot Raum für einen intensiven fachlichen Austausch, auch über den kommunalen Raum hinaus. "Wiederholenswert!", hielten Dr. Ralf Resch und Marc Groß fest. Für unsere Mitglieder stellen wir die Dokumentation des Web-Meetings bereit.

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