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Handfeste Ergebnisse auch bei physischem Abstand

Innovationszirkel "Projektmanagement in Kommunen" tagte virtuell

Vom 29. bis 30. September 2020 brachten die Projektexpertinnen und –experten des Innovationszirkels "Projektmanagement in Kommunen" wieder einmal ihr geballtes Fachwissen zusammen. Schwerpunkt der Online-Sitzung war das Thema Qualifizierung, bei dem die Kommunen Bremen, Hamburg, Hameln-Pyrmont und Bonn mit tollen Best-Practice-Beispielen vorangehen.

Hamburg und Hameln-Pyrmont nutzen standardisierte Qualifizierungsmaßnahmen nach IPMA bzw. PM², abgerundet durch verschiedene Vernetzungs- und Informationsangebote.

Dagegen setzen Bremen und Bonn auf eine individuellere Anpassung. Sie adaptieren die Qualifizierungskonzepte an die örtlichen Sprachgebräuche und Rahmenstrukturen, damit diese nicht nur abstrakt und theoretisch erlernt werden, sondern direkt in die vorhandene Umgebung integriert und angewandt werden können. Auch konkrete Beispiele ziehen die Kommunen heran und nutzen sie sogar als Grundlage für die Qualifizierungsmaßnahmen. Dabei spielen neben den fachlichen auch die "weichen" Kompetenzen eine große Rolle.

Weitere Themen waren die Bedeutung von informellem Lernen, Netzwerken und Führen auf Zeit. In  Gruppen erarbeiteten die Teilnehmenden unter anderem die erforderlichen fachlichen Mindestinhalte für Qualifizierungsmaßnahmen, aufgeschlüsselt nach den Rollen im Projektmanagement. Hierbei zeigte sich deutlich, dass nicht nur die Projektleitungen, sondern auch die Auftraggebenden tiefergehende fachliche Kenntnisse benötigen, um ihre Rollen sachgerecht ausüben zu können.

Damit sich alle Kommunen einen guten Überblick über die Kernaspekte der fachlichen Qualifikation verschaffen können, erarbeitet der Innovationszirkel einen Denkanstoß. Eine Veröffentlichung ist für die erste Jahreshälfte 2021 geplant.

Bereits in seiner Sitzung im Mai 2020 hatte der Innovationszirkel so vielfältige Anwendungsfälle für die Nutzung (agiler) Projektmanagementmethoden zusammengetragen, die bei der Organisation von Home-Office und Krisenstabsarbeit helfen können, dass kurzerhand ein Berichtsprojekt umgesetzt wurde. Der in Kürze erscheinende Bericht zeigt Möglichkeiten zur Nutzung der Methoden für aktuelle Herausforderungen und zur Etablierung von Strukturen, um diese sowohl für die Projektarbeit als auch für komplexe „Alltagsherausforderungen“ und künftige Krisen zu nutzen.

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Bildnachweise:
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