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Herbstsitzung in Köln

Neues aus dem Innovationszirkel für kleine Kommunen

Mit vielfältigen Themen beschäftigte sich der Innovationszirkel für kleine Kommunen unter
10 000 Einwohner auf seiner Herbstsitzung in Köln.

Das Thema Risikomanagement stand als erstes auf der Tagesordnung. Michael Gerstacker, KGSt, präsentierte als Diskussionsbasis einige grundlegende Empfehlungen aus KGSt®-Berichten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darüber einig, dass das Risikomanagement auch in kleinen Kommunen grundsätzlich mehr Raum benötige. Jedoch komme das Thema aus personellen Gründen oft zu kurz. Allerdings werden die neuen Regelungen, die auf die Kommunen zukommen, beispielsweise OZG, als Treiber zur intensiveren Auseinandersetzung mit dem Risikomanagement gesehen.

Als externe Gäste bereicherten Tanja Brüchert, Universität Bremen, und Paula Quentin, TU Dortmund, die Sitzung. Sie stellten das Projekt "Alternd zu Fuß oder mit Fahrrad – urban mobil ohne Stress (AFOOT)" vor (siehe auch KGSt®-Journal 9/2019, Seite 20).

Im Rahmen von AFOOT wird untersucht, wie in einer Kommune das Wohnumfeld für Menschen mit Einschränkungen und für Ältere so gestaltet werden kann, dass sie möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

Die Teilnehmenden diskutierten ihre örtlichen Erfahrungen mit dem Tenor, dass zwar in der Einwohnerschaft durchaus Wohnqualität für diese Zielgruppen geschätzt wird. Sobald jedoch ganz konkrete Einzelmaßnahmen umgesetzt werden sollen, spielen Befindlichkeiten eine große Rolle oder es sind bürokratische Zuständigkeitshindernisse zu überwinden.

Zur Frage der "Mobilen Arbeit" als Gestaltungsoption für kleine Kommunen führte Silvia Soremba, KGSt, in die Diskussion ein.

In der Einführung und Gestaltung mobiler Arbeit sehen die Mitglieder des Innovationszirkels auch für ihre Größenklasse Potenziale. Zum einen, um Prozesse medienbruchfrei zu optimieren, zum anderen, um Antwortzeitverhalten zu beschleunigen. Auch Aspekte der Mitarbeiterbindung und -gewinnung durch moderne Arbeitsgestaltung oder zur Ermöglichung konzentrierter Arbeit in ruhiger Umgebung spielen eine Rolle.

Konsens: Das passende Vorgehen muss auf der Basis der lokalen Rahmenbedingungen und Prioritäten konzipiert werden.

Abschließend stellte Anika Krellmann, KGSt, die neue Plattform KGSt®-Kommunect digital anhand eines konkreten Beispiels vor. Die Teilnehmdenden lernten KGSt®-Kommunect digital als eine ninteressante Möglichkeit kennen, sich miteinander zu vernetzen und Informationen zu konkreten Digitalisierungprojekten oder -ideen auszutauschen.

Der Innovationszirkel für kleine Kommunen trifft sich zweimal jährlich zum offenen Gedankenaustausch. Die nächste Sitzung wird im Frühjahr 2020 stattfinden. Sind Sie an der Teilnahme interessiert? Dann melden Sie sich gerne bei Elke Grossenbacher!

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