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Humanitäre Aufenthaltstitel und Rückkehrmanagement

Stadt Rheine stellt Konzept zur Verfügung

Im Rahmen eines einjährigen Projekts hat die Stadt Rheine einen Leitfaden zu humanitären Aufenthaltstiteln und Rückkehrmanagement erstellt. Zielsetzung waren die Entwicklung eines transparenten, zeitnahen und rechtssicheren Verfahrensablaufs für abgelehnte Asylbewerber und die Erarbeitung von Handlungsansätzen für die Aufarbeitung von Vollzugsdefiziten bei geduldeten Personen.

 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projektabschluss-Sitzung Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projektabschluss-Sitzung

Die Stadt Rheine hat eine eigene Ausländerbehörde, die derzeit für rund 140 Personen im Duldungsstatus zuständig ist. "Der Stadt Rheine ist eine Kommunikation auf Augenhöhe mit den Betroffenen und beteiligten Stellen wichtig", so Wiebke Gehrke, zuständige Fachbereichsleiterin Soziales, Migration und Integration.

Entstanden ist ein strukturiertes Konzept, das Leitlinien, Handlungsfelder und eine eindeutige Kommunikations- und Entscheidungsstruktur definiert. Es wurde in einem offenen Prozess sowohl mit dem Sozialausschuss als zuständiges politisches Gremium wie auch mit Kirche und Rückkehrberatung entwickelt.

"Das war uns Anspruch und Verpflichtung zugleich, denn die Frage der Rückkehr steht zumeist im Gegensatz zum erklärten Willen des Betroffenen", sagt die Fachbereichsleiterin. Das Konzept lebt nun von der Anwendung und Weiterentwicklung im Alltag. Es steht für Mitglieder der KGSt zum freien Download bereit.

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