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Ich bin Kommunecter, Sie auch?

Grußwort von Henning Lühr zu KGSt®-Kommunect

Liebe Kolleginnen und Kollegen, erfolgreiche Digitalisierung braucht Mut, Umsetzungswillen und Tatkraft. Aber vor allem braucht sie ein vernetztes und kooperatives Vorgehen. Wirksam eingesetzt, hat die Digitalisierung das Potenzial, das Leben der Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen, den Standort für die Unternehmen und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern.

Aber machen wir uns nichts vor. Digitalisierung ist eine Mammutaufgabe und kann nur gelingen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen und den transformativen Charakter der Digitalisierung mutig, aber mit Augenmaß, nutzen.

Als Vorsitzender des IT-Planungsrats besuche ich viele Kommunen im gesamten Bundesgebiet und werbe für eine wirksame Digitalisierung und eine erfolgreiche E-Government-Umsetzung im föderalen System. In den vielen Gesprächen, die ich mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort führe, spielt die Digitalisierung in unterschiedlichen Facetten eine besondere Rolle.

Es geht dabei um die konkrete Verwaltungsdigitalisierung durch die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Aber es geht auch um ganzheitliche Digitalisierungskonzepte im Sinne einer "Digitalen Kommune". Gerade die Gestaltung der Digitalen Kommune und die Daseinsvorsorge im digitalen Zeitalter sind die Schlüsselbegriffe für die Zukunft der kommunalen Selbstverwaltung. Dabei gibt es kein Entweder-Oder. Vielmehr müssen alle Facetten gleichsam betrachtet werden, da sie ineinandergreifen.

Gelingt uns eine wirksame Vernetzung und eine intensive Kooperation

  • unter den Kommunen,
  • im föderalen System und
  • mit allen Akteuren in der örtlichen Gemeinschaft,

werden wir nicht nur zu den führenden europäischen Digitalisierungsnationen aufschließen, sondern auch so effizient, modern und nutzerfreundlich organisiert sein, dass wir viele weitere anstehende Aufgaben besser, schneller und kostengünstiger als bisher werden umsetzen können.

Mich beeindruckt sehr, mit wieviel Tatkraft in vielen Kommunen bereits an der Digitalisierung gearbeitet wird. Dabei sind es oft die vielen kleinen kreativen Projekte und Lösungen, die die Digitalisierung für Bürgerinnen und Bürger sowie für Kolleginnen und Kolleginnen in den Rat-, Kreis- und Gemeindehäusern spürbar machen. Das macht Mut!

Ich stelle aber auch fest, dass das Rad zu oft neu erfunden wird. Hier fehlt die Transparenz darüber, was bereits realisiert wird und wurde. Wenn wir schneller mit der Digitalisierung für unsere Bürgerinnen und Bürger und für ein zukunftsfähiges Deutschland vorankommen wollen, müssen wir aber diese Transparenz erzeugen. Das gilt für den Ansatz einer Digitalen Kommune genauso wie für die gemeinsame Nutzung von Plattformen und Standardlösungen im Kontext der Umsetzung des OZG. Es müssen sich Entwicklungsgemeinschaften bilden und bereits entwickelte Lösungen müssen verstärkt nachgenutzt werden.

Die KGSt hat diese Lücke mit ihrer neuen Projekt-, Ideen- und Vernetzungsplattform KGSt®-Kommunect geschlossen. Damit stellt sie einmal mehr ihre Vordenkerrolle im Kontext der kommunalen Digitalisierung unter Beweis. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung und für den Mut, eine solche Plattform mit den Kommunen auf die Beine zu stellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Über KGSt®-Kommunect erhalten Städte, Kreise und Gemeinden die Möglichkeit, sich ganz gezielt zu Projekten und Ideen im Bereich der Digitalisierung auszutauschen. Dabei können diese im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung auch den OZG-Themenfeldern zugeordnet werden. Das schafft Übersicht, Transparenz und erhöht die Chancen einer erfolgreichen Nachnutzung.

Ich würde mich daher sehr freuen, wenn die Plattform auch im Kontext der Digitalisierungslabore genutzt würde. In Verbindung mit dem KGSt®-Prozessportal können dann nicht nur die nutzerzentrierten Services beschrieben, sondern auch die optimierten Prozesse einheitlich dargestellt werden.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Kommunecten. Helfen Sie anderen Kommunen, indem Sie das einstellen, was Ihre Kommune bereits realisiert hat, aktuell realisiert oder plant. Und nutzen Sie selbst die Projekte und Ideen anderer Kommunen, um schneller zum Ziel zu kommen oder um sich einfach nur inspirieren zu lassen.

Ihr Henning Lühr

Unterschrift Henning Lühr

Finanzstaatsrat bei der Freien Hansestadt Bremen
und Vorsitzender des IT-Planungsrats

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