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Innovationszirkel für kleine Kommunen

Kommunen unter 10 000 Einwohner

Kleine Kommunen stehen vor großen Herausforderungen – diese Feststellung umschreibt prägnant die Situation in vielen Städten und Gemeinden mit eher geringeren Einwohnerzahlen.

 Luftbild Panorama © apfelweile www.fotolia.com

Ihr kommunales Aufgabenspektrum ist zwar dem Grunde nach weitgehend mit größeren Städten und Gemeinden vergleichbar, doch liegen in der Ausgestaltung der Aufgabenerfüllung, in lokalen Strukturen und Prozessen naturgemäß erhebliche Unterschiede.

Die KGSt möchte dazu beitragen, dass gerade die kleineren Mitglieds-Kommunen mit weniger als 10 000 Einwohnern eine Möglichkeit haben, untereinander ihre Erfahrungen auszutauschen, Themen zu diskutieren und Standpunkte zu erarbeiten. So können sie ihre Anliegen in die KGSt-Familie einbringen, umgekehrt können auch größere Kommunen darüber von manch guten Projekterfahrungen einer kleinen Kommune profitieren.

Zu diesem Zweck wurde ein Innovationszirkel gegründet, der im Oktober 2012 zur ersten Sitzung zusammentrat.

Der Gedankenaustausch brachte bereits eine Reihe interessanter Erfahrungen aus den Bereichen Bürgerengagement, Umgang mit Social Media, Interkommunale Zusammenarbeit etc. – quer über Gemeinde- und Ländergrenzen – zutage.

Besonders das Thema demographischer Wandel mit seinen Facetten prägte die Diskussion, beispielsweise:

  • Wie lässt sich kommunale Infrastruktur trotz Bevölkerungsschwund aufrecht erhalten?
  • Kann man einer "Überalterung" einzelner Ortsteile entgegenwirken?
  • Ist eine Strukturierung nach Ortsteilen mit zugehörigen politischen Gremien unter Kosten- und Aufwandsgesichtspunkten noch zu rechtfertigen bzw. wie kann eine Verschlankung erreicht werden?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten aus der Sitzung viele neue Anregungen und konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit mitnehmen. Darüber hinaus entstand im Innovationszirkel das Positionspapier Demografischer Wandel in kleinen Kommunen. Auswirkungen und Handlungsempfehlungen (9/2013). Zudem brachte sich der Innovationszirkel in die Erarbeitung des Berichts Nahversorgung in kleinen Kommunen (2/2016) ein.

Ausreichend Themen, mit denen sich der Zirkel befassen kann, sind also vorhanden.

Im Wesentlichen orientieren sich die Inhalte zukünftiger Sitzungen an den Bedürfnissen der Mitglieder, die so die Agenda selber gestalten können. Die KGSt steuert relevante Arbeitsergebnisse und Erkenntnisse bei und gewinnt Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung kommunaler Managementthemen. Aus dem Zirkel heraus können Publikationen entstehen, dies ist aber nicht das eigentliche Ziel.

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Teilnahme

Der Innovationszirkel trifft sich zweimal jährlich zum offenen Gedankenaustausch. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen! Die Einladung richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Damen und Herren aus der Verwaltungsspitze in Mitgliedskommunen mit weniger als 10 000 Einwohnern. Die Teilnahme ist kostenlos, die KGSt übernimmt die Moderation.

Weitere Informationen: Elke Grossenbacher

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