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Innovative Stadt

Köln setzt mit Innovationsplattform neue Maßstäbe an Transparenz

Seit Beginn der Verwaltungsreform #wirfürdiestadt setzt die Stadt Köln auf die Verknüpfung von sachlichen Inhalten in den Projekten mit breiter Kommunikation, Beteiligung und Veränderungsmanagement. Werte wie Transparenz, Ehrlichkeit und Offenheit in der in- und externen Kommunikation stehen daher von Anfang an im Zentrum des fünfjährigen Reformprozesses. Jetzt ist die Stadt Köln einen großen Schritt weiter gegangen.

 Collage © Getty Images und iStock, Montage durch Olli design

Transparenz neu denken – Dieses Motto hat die Stadt Köln wörtlich genommen und ihre neue Innovationsplattform veröffentlicht. Seit Mitte April 2021 finden Interessierte unter www.innovative-stadt.koeln stets aktuelle Informationen zu allen Projekten der Verwaltungsreform und ergänzende Informationen zum Gesamtprozess. Als Weiterentwicklung ihres mit der Reform #wirfürdiestadt seit 2017 kontinuierlich etablierten Standards an eine moderne, bürgernahe und transparente Verwaltung, setzt die Stadt Köln damit für sich selbst neue Maßstäbe an Transparenz.

Das Besondere dabei: Kölnerinnen, Kölner und Interessierte können sich, unabhängig von Ort und Zeit, stets informieren, welche Projekte geplant oder bereits in der Umsetzung sind, wo diese aktuell stehen und was als Nächstes zu tun ist. Nicht die Verwaltung gewährt zu einem Stichtag einen gefilterten Einblick in die Fortschritte und Erfolge, sondern die Nutzenden haben jederzeit freien Zugang zu Informationen.

Diese Form der Transparenz ist ein absolutes Novum für öffentliche Verwaltungen, die in ihrem Ursprung nicht auf Transparenz und die Offenlegung von Risiken, Schwächen und Fehlern ausgerichtet sind. Im Gegenteil liegt ihr historischer Wert gerade darin, dass sie absolut fehlerfreie und unpersönlich-neutrale Bürokratien sind. Genau diese überholte Sichtweise prägt auch heute noch allzu oft das Fremd- und Selbstverständnis von Verwaltungen, obwohl wir wissen: Es gibt keinen statischen Zustand von Perfektion!

Genau hieran knüpft die Stadt Köln mit der Verwaltungsreform an und arbeitet seit nunmehr vier Jahren daran, alte Strukturen abzubauen, neue Sicht- und Arbeitsweisen in den Alltag zu integrieren und vor allem den Service für die Kölnerinnen und Kölner zu verbessern.

Die Innovationsplattform selbst entstand unter Anwendung des Service Designs und weiterer agiler Methoden im Rahmen einer in der Verwaltungsreform entwickelten Veränderungswerkstatt. Von der ersten Idee bis zum Launch der Seite dauerte es nur knapp sechs Monate. Das wurde durch die konsequente Orientierung an agilen Werten ermöglicht.

So ist die Innovationsplattform zunächst in einer ersten Public Beta Version online, denn die Entwicklung der Seite und der dahinterstehenden Transparenzinitiative steht noch ganz am Anfang. Trotzdem geht die Stadt Köln bewusst auch mit dieser Teillösung an den Start, um die Seite gemeinsam mit Nutzenden weiterzuent­wickeln, denn perspektivisch sollen auf der Plattform alle innovativen Projekte der Stadt abgebildet werden.

In einer ersten Ausbaustufe kommen Anfang 2022 alle Digitalisierungsprojekte hinzu. Vor dem Start der Umsetzung führte die Stadt Köln im Juni 2021 eine breite Umfrage durch und fragte: Sind die Inhalte der Plattform hilfreich? Ist die Seite gut strukturiert und aufgebaut? Welche Anpassungen würden Nutzende sich wünschen?

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Bildnachweise:
Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock
Collage © Getty Images und iStock, Montage durch Olli design