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Kennen Sie den KGSt®-Bericht 3/2012?!

Steuerung kommunaler Beteiligungen

In den vergangenen Jahren haben viele Städte und Gemeinden Aufgaben in kommunale Unternehmen ausgegliedert. Häufig sind hierdurch komplexe Beteiligungsstrukturen entstanden. Um angesichts der wachsenden Autonomie und finanzwirtschaftlichen Bedeutung einen angemessenen Einfluss auf die Unternehmen sicherzustellen, sind Beteiligungssteuerung und -management nach wie vor von hoher Relevanz.

Ungeachtet der gewählten Organisationsform, steht in Kommunen die Leistungserfüllung unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Auch im Falle einer Gesellschaftsgründung oder der Beteiligung an einem Unternehmen bleibt die Aufgabenverantwortung bei der Kommune. Ein effektives Beteiligungsmanagement ist vor diesem Hintergrund unabdingbar.

Steuerung und Einwirkung auf die Beteiligungen können nicht unabhängig von der Steuerung der Kernverwaltung gesehen werden. Im Interesse der Eigentümerstellung der Kommune und der damit verbundenen Ziele müssen Einwirkungsmöglichkeiten gesichert und genutzt werden.

Hierzu beschreibt der KGSt®-Bericht 3/2012 die Beteiligungssteuerung als vom Rat bzw. Kreistag und Verwaltungsführung wahrzunehmende Gesellschafterfunktion, die durch das Beteiligungsmanagement, bestehend aus dem Beteiligungscontrolling, der Beteiligungsverwaltung und der Mandatsbetreuung, unterstützt wird.

Die Instrumente des Beteiligungsmanagements müssen sich von den mehr verwaltenden, operativen hin zu den steuernden, strategischen Methoden und Werkzeugen weiterentwickeln, um insgesamt den "Konzern Kommune" zukunftsfest auszurichten. Der Bericht Steuerung kommunaler Beteiligungen stellt eine Reihenfolge zur Einführung und Weiterentwicklung des Beteiligungsmanagements vor, die stufenweise zu einer gesteigerten Qualität der Aufgabenwahrnehmung führen soll.

Lesen Sie zu diesem Thema auch den weiterführenden Artikel Beteiligungsmanagement 4.0 als Antwort auf die Herausforderungen für die kommunale Konzernsteuerung in der aktuellen COVID19-Pandemie.

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