Webcontent-Anzeige

KGSt®-Prozesskatalog: neue Inhalte

Vollständiger Abgleich mit OZG-Umsetzungskatalog

Seit seiner Veröffentlichung im Mai 2018 trifft der KGSt®-Prozesskatalog auf großes Interesse und rege Nachfrage. Aus vielen Kommunen haben wir positive Rückmeldungen bekommen.

 Businessman analyzes a computer system for virus and hacker attacks Bild © alphaspirit - www.fotolia.com

Der Überblick über die kommunalen Steuerungs-, Leistungserstellungs- und Stützprozesse, die der Katalog liefert, vereinfacht sowohl den Einstieg als auch die Weiterentwicklung des kommunalen Prozessmanagements erheblich. Anstatt sämtliche Prozesse selbst in Abstimmung zwischen Fachbereichen und Prozessmanagern zu identifizieren und zu benennen, bedarf es jetzt nur noch des Abgleichs des vorliegenden Katalogs mit dem eigenen Aufgabenspektrum.

Warum war uns nun noch der Abgleich des KGSt®-Prozesskatalogs mit dem OZG- Umsetzungskatalog wichtig?

Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) wird die Digitalisierung der deutschen Verwaltung signifikant vorangetrieben. Bausteine dafür sind die Einrichtung eines Portalverbunds und Nutzerkonten. Besonders wichtig ist die Vorgabe, dass Bund, Länder und Kommunen ihre Verwaltungsleistungen bis zum 31.12.2022 auch online anbieten müssen. Um Verwaltungsleistungen, die digitalisiert werden müssen, zu konkretisieren, wurde im Juni 2018 der OZG-Umsetzungskatalog vom IT-Planungsrat vorgelegt. Dieses Dokument listet LeiKa-Einträge auf, die in Zukunft online anzubieten sind und bündelt diese in etwa 575 sogenannte "OZG-Leistungen". Der Katalog stellt eine wesentliche Grundlage für die OZG-Umsetzung dar. Daran orientieren sich nun die Digitalisierungsprojekte von Bund und Ländern.

Aus diesem Grund war es wichtig, im KGSt®-Prozesskatalog zu kennzeichnen, welche der kommunalen Prozesse durch die OZG-Umsetzung betroffen sind. Wir haben die knapp 2 000 Einträge im OZG-Umsetzungskatalog zunächst darauf hin geprüft, ob es sich um kommunale Prozesse handelt und dann entschieden, welchem Prozess im KGSt®-Prozesskatalog sie zuzuordnen sind (Mapping). Durch dieses Mapping ist es nun möglich, klar nachzuvollziehen, welche kommunalen Produkte, Leistungen und Prozesse von der OZG-Umsetzung betroffen sind:

  • Die im OZG-Umsetzungskatalog gelisteten LeiKa-Einträge werden konkreten Prozessen zugeordnet. Die mangelnde fachliche Exaktheit der LeiKa-Einträge wird dadurch behoben. Sind durch einen LeiKa-Eintrag mehrere Prozesse betroffen, ist dies im KGSt®-Prozesskatalog nachvollziehbar. Es werden nicht mehr Äpfel mit Birnen verglichen.
  • Anders als der LeiKa folgt der KGSt®-Prozesskatalog einer Struktur, nämlich dem KGSt®-Produktplan. Insofern besteht ein Rahmen, durch den die Vollständigkeit der OZG-Leistungen nachgeprüft werden kann.
  • Die Strukturierung des KGSt®-Prozesskatalogs nach dem IMK-Rahmenplan garantiert, dass die Nummerierungen von Produktgruppen, Produkten, Leistungen und Prozessen im kommunalen Umfeld einen hohen Wiedererkennungswert haben. Die im OZG-Umsetzungskatalog nach Lebenslagen sortierten Einträge lassen sich so leichter auf die Organisationsstrukturen der Verwaltung übertragen.
  • Mit dem überarbeiteten KGSt®-Prozesskatalog kann nun leicht geklärt werden, welche OZG-Leistungen sich auf kommunale Prozesse beziehen und welche Produkte bzw. Organisationseinheiten von der OZG-Umsetzung betroffen sind. Hiermit wollen wir die anstehenden Digitalisierungsprojekte zur OZG-Umsetzung unterstützen, die kommunale Perspektive in diesem stark von Bund und Ländern geprägten Vorgehen stärken und insbesondere die Einbindung der Kommunen erleichtern.
Webcontent-Anzeige
Bildnachweis: Megafon - Aktuelles © Zerbor www.fotolia.com