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KGSt®-Prozesskatalog: Wie lässt sich der Ordnungsrahmen in kommunalen Projekten einsetzen?

Seminar-Rückblick

Das zweite KGSt®-Seminar zu den Themen KGSt®-Prozesskatalog und Verwaltungsscreening fand Ende September 2018 in Kassel statt. Im "Steinernen Schweinchen" trafen sich 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um sich über die Einsatzmöglichkeiten des Katalogs in verschiedenen kommunalen Projekten zu informieren.

 Gruppenbild: Seminar KGSt-Prozesskatalog

Das Thema Prozesslandkarten stand am ersten Veranstaltungstag im Vordergrund. Kleingruppen entwickelten in einer Übung insgesamt sieben Prozesslandkarten. Eine ausführliche Beschreibung der Vorteile des Katalogs in diesem Zusammenhang finden Sie im KGSt®-Journal 7/2018.

Wie bereits im ersten Seminar im Mai 2018 zeigte sich auch diesmal wieder: Der KGSt®-Prozesskatalog stellt eine große Hilfe dar, wenn man sich eine Übersicht über Steuerungs-, Leistungserstellungs- und Stützprozesse verschaffen muss.

Am zweiten Tag ging es um das Thema Verwaltungsscreening, also die systematische Analyse des Verwaltungshandelns zu übergreifende Fragestellungen. Unsere Referenten Harald Schumacher, Geschäftsführer b.i.t.consult, Matthias Hörmeyer und Gaby Beckmann, beide KGSt-Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement, stellten eine Reihe von kommunalen Praxisbeispielen vor: Projekte aus dem Krisenmanagement, dem Risikomanagement, der Haushaltskonsolidierung und dem E-Government, jeweils unter Nutzung des KGSt®-Prozesskatalogs.

Die Mitwirkenden gelangten zur der Erkenntnis: Je nach Fragestellung müssen zwar die Bewertungsindikatoren (Scoringmodell) angepasst werden, die Vorgehensweise bleibt jedoch gleich!

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 Metaplanwand Gruppe 2: Einführung eines DMS Einführung eines DMS

Nach einer Mittagspause wurden die Teilnehmenden selbst aktiv. Die Aufgabe lautete: "Entwickle ein Bewertungsschema für die Priorisierung von Projekten zur DMS-Einführung".

Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten zeigten eindeutig: Auch für diese Fragestellung lassen sich Katalog und Methode gut einsetzen. Eine Abwägung zwischen dem Digitalisierungsnutzen und der Digitalisierungskomplexität führt zur sinnvollen Priorisierung der anstehenden Aufgaben.

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