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Kinderleicht zum Kindergeld

Familienfreundlicher Service für Eltern in Hamburg

Ein Formular für alles: Der neue Service in der Freien und Hansestadt Hamburg ist ein Erfolgsmodell. Das Projekt "Kinderleicht zum Kindergeld" leistet einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Bürokratie in der Lebenslage Geburt. Über 8000 Eltern haben den Service in vier Kliniken Hamburgs bereits erfolgreich genutzt und das Feedback ist durchgehend positiv.

Mit dem modernen und familienfreundlichen Service brauchen Eltern nach der Geburt ihres Kindes keine Behördengänge mehr zu erledigen. Sie können stattdessen mit dem bürgerfreundlichen Kombiformular in einem Zuge ihrem Kind rechtskräftig einen Namen geben, es beim Standesamt beurkunden und im Melderegister eintragen lassen, Geburtsurkunden bestellen und Kindergeld beantragen.

Nach durchschnittlich weniger als zehn Tagen erhalten die Eltern bequem per Post ihre bestellten Geburtsurkunden, die Steuer-ID ihres Kindes, den Kindergeldbescheid und das Kindergeld wird direkt auf das angegebene Konto überwiesen. Die Zeit verkürzt sich um mehr als die Hälfte.

An dem Kooperationsprojekt staatlicher und privater Einrichtungen beteiligen sich bereits die vier großen Kliniken Asklepios Altona und Nord Heidberg, das Universitätsklinikum Eppendorf, das Albertinen-Krankenhaus und das Geburtshaus Hamburg, die Standesämter Altona, Hamburg-Nord und Eimsbüttel sowie die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit und die des öffentlichen Dienstes in Hamburg. Es gibt außerdem Anfragen von Kliniken, Kommunen und anderen Bundesländern, die den Service ebenfalls einführen wollen.

Das Projekt erhielt beim eGovernment-Wettbewerb 2019 gleich in drei Kategorien die beste Auszeichnung: den ersten Platz als bestes Kooperationsprojekt, den Sonderpreis des Kanzleramtschefs Helge Braun und den ersten Platz des Publikumspreises im Deutschland-, Schweiz und Österreichweiten Voting.

Derzeit wird die Digitalisierung des Services für eine Pilotierung vorbereitet. Die Eltern werden über einen Online-Dienst ihre Angaben elektronisch an die Fachverfahren der Institutionen übersenden und über ein elektronisches Bezahlverfahren ihre Gebühren für die Geburtsurkunden bequem online begleichen können. Voraussetzung ist, dass beide Elternteile den elektronischen Personalausweis zur Authentifizierung nutzen, denn dieser ersetzt die Unterschriften im Antrag.

Die Daten fließen dann elektronisch direkt in die Fachverfahren der Standesämter und der Familienkasse. Die Eltern brauchen ihre Original-Urkunden nicht mehr einzureichen. Es ist davon auszugehen, dass sie Geburtsurkunden und Kindergeld noch schneller erhalten werden, wenn die Postwege zwischen den Kooperationspartnern entfallen.

Weitere Informationen zum Projekt "Kinderleicht zum Kindergeld" finden Sie im Hamburger Stadtportal.

Erfahren Sie mehr über aktuelle Trends im kommunalen Bürgerservice im KGSt®-Bericht Bürgerservice weiter denken. Impulse zur Neuausrichtung (9/2017).

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