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KLEINE KOMMUNEN. DENKEN.

Kleine Kommunen stehen vor großen Veränderungen. Sie müssen ihre Leistungen vermehrt in interkommunalen Verwaltungskooperationen erstellen.

Die Digitalisierung macht auch hier nicht halt. Unter diesem Gesichtspunkt müssen kleine Kommunen ihre Prozesse und Systeme anpassen. Dafür sind "neue" Strategien erforderlich. Auch beim Personal zeichnen sich Veränderungen ab. Es wird insgesamt älter und die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal wird schwieriger.

Wir greifen diese Herausforderungen auf und unterstützen kleine Kommunen dabei, dafür Lösungen zu finden. Unsere Arbeitsergebnisse und Projekte sind dabei ein Baustein. Der gemeinsame Gedankenaustausch in Innovationszirkeln, Vergleichsringen und Arbeitsgruppen und das Netzwerken auf Infotagen sind ein weiterer Baustein. Diese Angebote sind speziell auf kleine Kommunen zugeschnitten.

Der demografische Wandel führt dazu, dass überwiegend kleinere bzw. im ländlichen Raum gelegene Kommunen Einwohner verlieren. Gerade deswegen empfehlen wir insbesondere kleineren Kommunen, sich frühzeitig mit den sie betreffenden Auswirkungen des Wandels zu beschäftigen und greifen dabei die Aspekte heraus, die speziell aus der Perspektive kleiner Kommunen wichtig sind.

Ein zentraler Erfolgsfaktor, um den Wandel zu bewältigen ist, die Bürgerschaft aktiv einzubeziehen. Sei es, um ein Leitbild oder eine Strategie zu erarbeiten oder um Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Bürgerschaftliches Engagement ist gerade in kleineren Kommunen unverzichtbar und dort eine besondere Stärke, da der Zusammenhalt in der örtlichen Gemeinschaft dort sehr stark ausgeprägt ist.

Gesellschaftliche und ökonomische Veränderungen führen in vielen kleinen Kommunen zu einem rückläufigen Nahversorgungsangebot. Die Nahversorgung ist eine wichtige Komponente. Sie macht einen, wenn nicht sogar den, wesentlichen Teil der Lebens- und Standortqualität aus und ist ein wichtiger Baustein lokaler Identität. Nahversorgungseinrichtungen besitzen nicht nur materielle Relevanz, sondern haben auch eine große Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt einer Kommune.

Aus wirtschaftlichen Gründen, ist es wichtig, Synergieeffekte durch Leistungsbündelung verschiedener Kooperationspartner zu erzielen. Aus der Perspektive des Bürgers machen vor allem ganzheitliche Angebote Sinn. Beides gelingt durch die Kombination von öffentlichen, privaten und ehrenamtlich organisierten Angeboten. Diese multifunktionalen Lösungen stellen die Versorgungsfunktion über unterschiedlich nutzbare Flächen und Räume sicher und bieten darüber hinaus einen wichtigen Kommunikationsort der zu einem sozialen Mehrwert führt.

Die Weiterentwicklungen im kommunalen Management und die daraus resultierenden besonderen Herausforderungen für kleinere Kommunen erfordern spezifische Organisationsaussagen. Wir haben das Vorgehen für die Erarbeitung eines Organisationsmodells beschrieben und damit den Rahmen für generelle Strukturüberlegungen geschaffen. Neben aufbaustrukturellen Fragen werden in unserem Organisationsmodell die Aspekte der Verwaltungsmodernisierung aus dem speziellen Blickwinkel kleiner und mittlerer Kommunen dargestellt. Wir geben Empfehlungen zur Ausgestaltung für Steuerung und Service, Bürgerdienst-leistungen sowie Bauen und Stadtentwicklung.

Örtliche Strukturen können durch diese konzeptionelle Grundlagenarbeit auf der Basis der örtlichen Prozesse sowie Produkt- und Fallzahlenmengen optimiert werden. Mit diesen Informationen können die Größe der einzelnen Organisationseinheiten festgelegt und die Anzahl der Gliederungsebenen bestimmt werden.

Kleine Kommunen haben häufig weniger Fachkapazitäten, um Kennzahlen für die örtliche Steuerung und damit für die Beurteilung ihrer eigenen Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Aus diesem Grunde betreuen wir in zahlreichen Bundesländern Vergleichsringe mit Kommunen in der Größenordnung bis 15.000 Einwohner. Anhand konkreter Beispiele und Kennzahlen stellen wir dar, welche Erkenntnisse anderen kleinen Kommunen als Orientierung und damit als Hilfestellung dienen können. Darüber hinaus stellen wir kleinen Kommunen über das KGSt®-Portal auch Benchmarks sowie die Standortbestimmung für eine eigene Messung und Bewertung ihrer Leistungen zur Verfügung.

Die Gebäudewirtschaft ist ein finanziell bedeutsames Thema in kleinen Kommunen. Deshalb gehen wir diesen Schwerpunkt in Zukunft aktiv an. Wir stellen uns dabei zum Beispiel die Fragen, welche unterschiedlichen Anforderungen sich aus veränderten Rahmenbedingungen ergeben und welche Umsetzungsvarianten wir empfehlen können.

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