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KGSt®-Vergleichsringe für kleine Kommunen

Ergebnisse einer Teilnehmer-Befragung

Dem interkommunalen Vergleich gestellt haben sich im vergangenen Jahr 67 kleine Kommunen bis ca. 15 000 Einwohner. Sie kommen aus sieben Bundesländern: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

Wieder einmal haben wir die Vergleichsring-Kommunen zu unterschiedlichen Themen befragt. Insbesondere wollten wir wissen, wie die Vergleichsringarbeit die Arbeit vor Ort unterstützen kann. Außerdem haben wir die Jahreswerte 2016 u. a. zu den Bereichen Personal, Finanzen, Grundschule und Kinderbetreuung ausgewertet.

An der Befragung im Oktober und November 2017 beteiligten sich 65  Personen aus sieben Bundesländern.

"Erfahrungsaustausch" war mit 83 % die meistgenannte Antwort auf die Frage, wodurch sich die Kommunen bei ihrer Arbeit am häufigsten durch die Vergleichsarbeit unterstützt fühlen. Das Ergebnis fiel wenig überraschend aus, denn es deckt sich mit den Antworten auf unsere seit Jahren regelmäßig durchgeführten Befragungen aller Vergleichsring-Kommunen.

 

Über 55 % der Befragten erhalten durch die Teilnahme am Vergleichsring Anregungen für konkrete Verbesserungen. Sogar zahlreiche Kommunen, die erst im letzten Jahr in die Vergleichsringarbeit eingestiegen sind, haben diese Frage positiv beantwortet.

Um in Zukunft die Vergleichsring-Kommunen noch intensiver unterstützen zu können, fragten wir nach den Wünschen zur praktischen Umsetzung der Vergleichsringergebnisse vor Ort.

Die meisten Teilnehmenden wünschen sich Empfehlungen zu konkreten Optimierungspotenzialen. Deshalb denken wir nun in der KGSt über die Umsetzung nach. Der am zweithäufigsten genannte Wunsch, Muster-Präsentationen für politische Gremien zur Verfügung zu stellen, kann bereits in diesem Jahr realisiert werden. Hierfür können wir ein neues Berichtsmodul in der Vergleichsdatenbank nutzen. Wir planen, für jeden Vergleichsring einen Muster-Bericht einschließlich grafischer Darstellungen der aktuellen Vergleichsringergebnisse zu erstellen. Dieser wird mit den Vergleichsring-Kommunen abgestimmt und kann anschließend vor Ort als Basis für weitere individuelle Präsentationen genutzt werden.

Welche großen Aufgabenstellungen, Projekte etc. stehen bis 2020 für die Kommunen an? Dazu wurden in der Befragung schwerpunktmäßig folgende Bereiche genannt:

  • Ausbau der Kinderbetreuung
  • Unterschiedliche Bau- und Sanierungsmaßnahmen wie z. B. Schulen, Kindertagesstäten, Feuerwehrhäuser und Infrastruktur (z. B. Straßen und Kanalnetz)
  • Haushaltskonsolidierung

Es sind dieselben Themen, mit denen sich die Vergleichsring-Kommunen bereits 2017 schwerpunktmäßig befasst haben. In einigen Fällen nannten sie die Flüchtlingsunterbringung und -integration, welche aber zukünftig eine nachrangige Rolle spielen wird.

Ab 2020 werden verschiedene, örtlich unterschiedliche Themen die Vergleichsring-Kommunen beschäftigen. Dazu gehören z. B. die Personalgewinnung, die Digitalisierung und die demografische Entwicklung.

Auch zukünftig wird es zu den Aufgaben der Vergleichsringe für kleine Kommunen gehören, die Teilnehmenden mit konkreten und praxisnahen Ideen – einschließlich Kennzahlenvorschlägen – zu unterstützen. In diesem Jahr setzen die sieben Vergleichsringe ihre erfolgreiche Arbeit fort und entwickeln auf Grundlage der aktuellen Umfrageergebnisse ihre inhaltliche Arbeit weiter.

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