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Kommunen kommen zum Zug: Bike+Ride-Offensive

DB vergibt zusätzliche Fahrrad-Service-Stationen an Kommunen

Mit der Bike+Ride-Offensive wollen das Bundesumweltministerium und die Deutsche Bahn (DB) den Auf- und Ausbau von Radabstellanlagen an Bahnhöfen für Kommunen erleichtern. 100 000 zusätzliche Bike+Ride-Plätze sollen deutschlandweit bis Ende 2022 errichtet werden.

Mit dem Ziel, die umweltfreundliche Nutzung von Fahrrad und Bahn in den jeweiligen Kommunen noch attraktiver zu machen, vergibt die Deutsche Bahn in einer besonderen Aktion nun zusätzlich zehn Fahrrad-Service-Stationen an interessierte Kommunen in der Bike+Ride-Offensive.

Das Programm hat sich bereits erfolgreich etabliert. Über 400 Kommunen haben sich inzwischen deutschlandweit angemeldet und die ersten Städte und Kommunen haben ihre fertigen Anlagen bereits eingeweiht.

Das Antragsverfahren läuft über die Kommunalrichtlinie mit dem Schwerpunkt Mobilität und wird vom Projektträger Jülich betreut. Dieser unterstützt Antragstellende über den gesamten Antragszeitraum, etwa durch persönliche Antragspaten. Die Anträge werden vom Projektträger mit Priorität behandelt, die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn beschleunigt das Verfahren zusätzlich, sodass in der Regel nicht mehr als fünf Monate bis zur Bewilligung vergehen. Des Weiteren erhalten Mobilitätsvorhaben keine Deckelung.

Antragstellende profitieren außerdem von erhöhten Förderquoten infolge des von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpakets. Bis zum 31. Dezember 2021 können Kommunen einen Bundeszuschuss von 70 Prozent erhalten. Antragstellende aus Braunkohlerevieren profitieren von den um 15 Prozent erhöhten Förderquoten. So können sich finanzschwache Kommunen sogar bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten fördern lassen. Durch die Möglichkeit, Drittmittel einzubringen, liegt der Eigenanteil der Kommune in der Regel nicht über 15 Prozent.

Zu der umfangreichen Unterstützung der Deutschen Bahn in diesem Programm zählen, neben kostenloser Beratung, die Unterstützung bei der Flächensuche vor Ort, mietkostenfreie Gestattungsverträge auf Flächen der Deutschen Bahn sowie Rahmenverträge der Deutschen Bahn, über die Kommunen einfach und zu günstigen Konditionen die Fahrradabstellanlagen von renommierten Herstellern beziehen können.

Außerdem bietet die Deutsche Bahn Hilfe bei Planung, Bestellung und Montage an. Zudem vergibt die Deutsche Bahn zehn Fahrrad-Service-Stationen. An diesen sind das Aufpumpen der Reifen sowie kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten am Fahrrad möglich.

Vier Schritte zur Bike+Ride-Anlage

  1. Flächenklärung
    Sie nehmen Kontakt mit dem Projektträger Jülich oder der Deutschen Bahn auf. In einem Vor-Ort-Termin werden mögliche Varianten erörtert. Sie erhalten ein schnell umsetzbares Bike+Ride-Konzept und stimmen Ihre Prioritäten ab. Für die Flächen prüft die Deutsche Bahn die Verfügbarkeit und schließt einen Gestattungsvertrag ab.
  2. Förderantragsvorbereitung
    Die Deutsche Bahn stellt Ihnen Planskizzen, Textmodule, Kostenabschätzung und das Antragsformular zur Verfügung. Sie klären die Finanzierung seitens der Kommune oder dritter Programme.
  3. Förderantragstellung & Förderbescheid
    Sie stellen über easy-Online den Antrag. Die bereitgestellten Dokumente einfach als Anlage mit hochladen. Der Projektträger Jülich prüft Ihren Antrag zügig und mit Priorität, wenn er vollständig und auch per Papier eingereicht ist. Bei positivem Bescheid und Gestattungsvertrag haben Sie 24 Monate Zeit zur Realisierung.
  4. Montage
    Die Deutsche Bahn stimmt den Montage-Termin ab und bereitet Ihren Lieferabruf vor. Der Lieferant montiert die Anlagen. Sie nehmen die Anlage ab und können sie Ihren Bürgerinnen und Bürgern zur Nutzung übergeben.
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