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Konzept der Arbeitsfähigkeit

Ausgehend von der Erkenntnis, dass ältere und jüngere Beschäftigte sich nicht generell in ihrer Leistungsfähigkeit unterscheiden, hat insbesondere das finnische Institut für arbeitsbezogene Gesundheit ("Finnish Institute of Occupational Health") in Helsinki unter der Leitung des Gesundheitswissenschaftlers Prof. Ilmarinen mehr als dreißig Jahre darüber geforscht, ob und wenn ja, wie die Arbeitsfähigkeit von Menschen positiv beeinflussbar ist.

 Haus der Arbeitsfähigkeit Haus der Arbeitsfähigkeit nach Ilmarinen/Tempel

Unter Arbeitsfähigkeit versteht Ilmarinen die Summe der Faktoren, die eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter in einer bestimmten Arbeitssituation in die Lage versetzen, die ihr und ihm gestellten Arbeitsaufgaben erfolgreich zu bewältigen. Das Konzept der Arbeitsfähigkeit wird mittlerweile weltweit angewandt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitsfähigkeit von Menschen mit zunehmendem Alter geringer werden kann, gleich bleiben kann oder gesteigert werden kann.

In den Fällen, in denen die Arbeitsfähigkeit gesteigert werden konnte, gab es folgenden Zusammenhang: Je höher die Motivation, je höher die Kompetenz, je besser die Gesundheit, je besser die Arbeitsbedingungen und je positiver das Zusammenspiel aller vier Faktoren miteinander war, umso größer war die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen ihre Arbeitsfähigkeit nachhaltig verbesserten.

Zur Verdeutlichung der jeweiligen Zusammenhänge haben Ilmarinen und Tempel das "Haus der Arbeitsfähigkeit" entwickelt. Es zeigt auf, welche Elemente insgesamt dazu beitragen, dass Menschen arbeitsfähig sind.

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