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Konzern Kommune

In vielen Kommunen werden Leistungen für die Einwohnerinnen und Einwohner und für die örtliche Gemeinschaft nicht nur von der Kommunalverwaltung erbracht, sondern auch mittels weiterer Organisationsformen. Dazu gehören kommunale Eigengesellschaften, beispielsweise Stadtwerke in der Rechtsform GmbH, oder die Stadtentwässerung in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Für diese Kombination von Verwaltung und kommunalen Gesellschaften, den sogenannten kommunalen Beteiligungen, hat sich der zusammenfassende Begriff "Konzern Kommune" etabliert.

Die kommunalen Beteiligungen dienen wie die "Kernverwaltung" der Erfüllung kommunaler Ziele. Letztlich entscheidend bleibt für die Kommune, dass Kernverwaltung und Beteiligungen aus einem kommunalpolitischen Konzept heraus gesteuert werden. Die Steuerung der Kernverwaltung und die Steuerung der kommunalen Beteiligungen im "Konzern" sind lediglich Teilaspekte einer Gesamtsteuerung der Kommune. Die Beteiligungssteuerung ist zunächst eine Aufgabe für Rat bzw. Kreistag und Verwaltungsführung.

Das Beteiligungsmanagement dient der Beteiligungssteuerung durch Entscheidungsvorbereitung, -unterstützung, -durchführung und -kontrolle. Dazu gehören die Beteiligungsverwaltung, das Beteiligungscontrolling und die Mandatsbetreuung. Beteiligungscontrolling baut auf den Leistungs- und Finanzzielen der Beteiligungen auf und nutzt Instrumentarien der Planung, der Informationsgewinnung und der betriebswirtschaftlichen Analyse. Der kommunale Gesamtabschluss wird in Zukunft eine Rolle spielen. Die Beteiligungssteuerung und speziell das Beteiligungscontrolling müssen im Hinblick auf ihre Wirksamkeit ständig überprüft und weiter entwickelt werden. In das kommunale Benchmarking und die interkommunalen Vergleiche sind die Beteiligungen einzubeziehen.

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