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Low-Tech-Konzepte in kommunalen Gebäuden

VKIG-Preis 2021/2022

Mit der Auslobung seines diesjährigen Preises möchte der VKIG Bemühungen und Projekte würdigen und bekanntmachen, die mittels einfacher Technik beziehungsweise geringem Technikeinsatz lokale Ressourcen nutzen und kommunale Bauten zukunftssicher und klimaschützend errichten und betreiben lassen.

Der Verband kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaftsunternehmen e.V. (VKIG) mit seinen 40 Mitgliedern vertritt als einzige spezialisierte Interessensvertretung die Belange der kommunalen Gebäudewirtschaften in Deutschland. Die VKIG-Mitglieder verantworten den Bau, die Sanierung und den Unterhalt aller kommunalen Gebäude und Sonderimmobilien, von Schulen bis zu Feuerwachen, von Rathäusern bis zu Museen, von Kindertageseinrichtungen bis zu Sporthallen.

Jährlich lobt der VKIG einen Preis aus, um herausragende Projekte des öffentlichen Bauens, unter Berücksichtigung von nachhaltigen Konzepten der Gebäudetechnik, Konstruktion und Materialwahl, auszuzeichnen. Diese Projekte sollen nicht nur den Mitgliedern des Verbandes, sondern allen Verantwortlichen des öffentlichen Bauens Anregungen im Sinne des Best Practices für die eigenen Bauaufgaben liefern.

In diesem Jahr greift der VKIG-Preis gemäß des Schwerpunktes Nachhaltigkeit und Suffizienz in der Gebäudewirtschaft das Thema Low Tech auf.

Low-Tech-Gebäude zeichnen sich durch ein nachhaltiges Gebäudekonzept mit geringem Technikeinsatz unter Nutzung lokal vorhandener Ressourcen aus. Bei ihrer Planung wird der vollständige Lebenszyklus des Gebäudes betrachtet, was zu einer langlebigen und ressourcenschonenden Bauweise führt. Low-Tech-Gebäude nutzen passive, bauphysikalische Strategien und verfügen somit über eine Gebäudehülle, mit der es möglich ist, Technik und Energiebedarfe zu minimieren. Dies führt aber weder zu einem höheren Energiebedarf noch zu einer Einschränkung der Nutzenden hinsichtlich thermischem Komfort, Luftqualität und Tageslichtverfügbarkeit. Die auf das Notwendige reduzierte, aktive Gebäudetechnik nutzt erneuerbare Energien und ist einfach zu warten, reparabel und intuitiv bedienbar.

Für die Umsetzung eines Low-Tech-Gebäudes ist ein Ansatz erforderlich, der über den Stand der Technik aus Normen und Richtlinien hinausgehen kann und besondere Herausforderungen an Planer und Planungsprozesse stellt.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Das mit dem Preis ausgezeichnete Projekt soll in verschiedenen Medien der Fachwelt veröffentlicht und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Teilnahmeschluss ist am 28. Februar 2022.

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock