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Mehr Transparenz für öffentliche Haushalte

Nordrhein-Westfalen und Hamburg fordern flächendeckende Orientierung der Buchführung an kaufmännischen Kriterien

Zur Fachtung "Doppisches Rechnungswesen in Deutschland" luden die Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und das Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen nach Berlin ein. Auch KGSt-Vorstand Rainer Beutel nahm im Rahmen einer Diskussionsrunde teil.

Doppelte Buchführung (Doppik) – was für Kaufleute Standard ist, hatte für Kommunen, Länder und den Bund über viele Jahre nur wenig Relevanz. Lange Zeit war die sogenannte Kameralistik, also allein die Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben, maßgeblich.

Seit einigen Jahren löst in immer mehr Kommunen die Doppik das alte kamerale System ab. Auf kommunaler Ebene gilt Nordrhein-Westfalen als Vorreiter, auf Landesebene hat bisher nur Hamburg vollständig auf die Doppik umgestellt. Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen befinden sich aktuell im Umstellungsverfahren. Die meisten Länder und auch der Bund halten hingegen weiter an der Kameralistik fest.

Die Länder Nordrhein-Westfalen und Hamburg warben im Rahmen der Fachtagung am 11. September 2019 mit einigen Thesen dafür, die Doppik flächendeckend anzuwenden. Experten aus Hessen und Bremen berichteten über ihre Fortschritte. Auch die EU möchte einheitliche Standards für die öffentlichen Haushalte, nicht zuletzt um krisenhafte Situationen der öffentlichen Haushalte zukünftig besser erkennen zu können.

Weitere Informationen über die Thesen zur Weiterentwicklung der Doppik in Deutschland lesen Sie in der Pressemitteilung der Finanzverwaltung des Landes-Nordrhein-Westfalen.

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