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Mit kreativen Ideen punkten – Neue Wege im kommunalen Personalmarketing

Nachlese zu einer KGSt®-FORUMs-Veranstaltung in vier Teilen

Weiter geht es mit Teil 2 der Nachlese zum KGSt®-FORUM 2021. Bernd Maßmann präsentierte die kreativen Ideen der Stadt Hamm unter dem Slogan "Bedeutend besser. Arbeiten bei der Stadt Hamm".

Der Sinn in der eigenen Arbeit ist für Menschen eines der stärksten Antriebsmotive: Sie sind zufriedener, leisten mehr und sind stolz auf sich, ihre Arbeit und auf den Arbeitgeber, wenn sie erkennen, warum und wofür sie sich überhaupt den ganzen Tag ins Zeug legen.

Die Stadt Hamm hat diese Erkenntnis zur Grundlage ihres Arbeitgeber-Marketings gemacht.

"BEDEUTEND BESSER. ARBEITEN BEI DER STADT HAMM". Mit diesem Slogan möchte die Stadt im Ruhrgebiet zukünftig ihr Personal gewinnen und auch ihren Beschäftigten im Haus vor Augen führen, wie wichtig ihre tägliche Arbeit für die Menschen in der Stadt ist. Denn allein die Aussicht, dass ein Job "bei der Stadt" winkt, funktioniert als Aushängeschild bei der Personalsuche nicht. In vielen privaten Firmen ist das anders. Da zählt man im Freundes- und Bekanntenkreis schon zu den Gewinnern, wenn man von sich sagen kann, dass man bei Apple, BMW oder Porsche arbeitet. Egal wie öde der Job tatsächlich ist.

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 Glaselefant im Maximilianpark Hamm Glaselefant im Maximilianpark Hamm

Jobs im Öffentlichen Dienst hingegen leiden unter einem schlechten Image:
"Obwohl die Kommunen seit nunmehr fast 20 Jahren mit viel Geld und Kreativität versuchen, ihr Image aufzupolieren, ist der Erfolg überschaubar. Nach wie vor gelten die Arbeitsplätze in einem Rathaus als grau, langweilig und unflexibel", sagt Bernd Maßmann, Leiter Personal und Organisation bei der Stadt Hamm.

Daher sei es wichtig, die Bedeutung der Arbeit herauszustellen. Im Sozialamt beispielsweise ginge es nicht um die Verwaltung von Akten, sondern darum, ganz konkreten Menschen durch die Zahlung von Transferleistungen den Lebensunterhalt zu sichern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Architektin im Hochbauamt plane nicht einfach nur eine Schule. Vielmehr schaffe sie mit ihrer Arbeit einen Ort, in dem Lernen Spaß macht, betont Maßmann.

Neben dieser Marketing-Linie versucht die Stadt Hamm hin und wieder überregional auf sich aufmerksam zu machen. Über die Herausforderung des Fußball-Bundesligisten BVB zu einem Match hatte sogar die BILD berichtet. Die Stadtverwaltung Hamm konnten es sich schließlich nicht gefallen lassen, dass der Sportdirektor des Vereins behauptete, seine Spieler würden spielen wie die Beamten.

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 Die HAMM-MACHER auf dem KGSt®-FORUM 2021 Die HAMM-MACHER auf dem KGSt®-FORUM 2021

Auch auf dem KGSt®-FORUM 2021 sorgten vier Mitarbeitende der Stadt Hamm für neugierige Blicke. In ihren aufwendigen Kostümen erinnerten sie an die Marvel-Superhelden.

Was nach Karneval aussah, war aber gleichwohl ernst gemeint. Denn um die vielfältigen Aufgaben für die Menschen in einer Stadt erledigen zu können, müssen städtische Beschäftigte mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sein. Ihre Bezeichnung: DIE HAMM-MACHER. In vier kurzen Filmclips wurde diese Idee auf dem KGSt®-FORUM vorgestellt. Übrigens als Preview. Die konkrete Einbindung ins städtische Marketing soll zu Beginn des kommenden Jahres erfolgen.

Für Bernd Maßmann ist neben allen Marketing-Aktivitäten ein Punkt besonders wichtig: "Gut sein!" Als Arbeitgeber könne man noch so viel Klimbim machen. Um Beschäftigte langfristig zu binden, müssten alle Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehörten eine gute Führung, eine motivierende Personalentwicklung und natürlich auch modern ausgestattete Arbeitsplätze. Erst dann ist das Arbeiten bei der Stadt Hamm "bedeutend besser".

Lesen Sie auch den ersten Beitrag dieser Nachlese: Eine Stadt – eine Arbeitgeberin. Stadt Frankfurt am Main.

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