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Mitarbeitendenbindung

Auch in der Vergleichsarbeit ein Thema

Die Aspekte Mitarbeitendenbindung und Personalgewinnung spielen auch in den KGSt®-Vergleichsringen zum Personalmanagement eine immer größere Rolle.

Folgende Schlüsselkennzahlen haben sich in den Vergleichsringen herauskristallisiert:

  • Die Kennzahl "Fluktuationsquote aufgrund eines Arbeitgeberwechsels" stellt dar, wie hoch der Anteil der Mitarbeitenden ist, der in einem Jahr die Kommune verlässt. Der Kennzahlenwert ist dabei vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen wie der lokalen Wettbewerbssituation zu interpretieren (z. B. Wettbewerber Bezirksregierungen, Landes- oder Bundesbehörden). Auf jeden Fall gilt: je höher der Wert, desto dringlicher ist die Notwendigkeit, etwas zu tun.
  • Für die Personalgewinnung ist die "Erfolgsquote externer Auswahlverfahren" als geeignetste Kennzahl bestimmt worden. Hier werden die Anzahl der externen Einstellungen ins Verhältnis zu den dafür erforderlichen Auswahlverfahren gesetzt. Ein Verfahren, das wiederholt werden muss, zählt dabei doppelt. Wenn alle externen Auswahlverfahren im ersten Versuch erfolgreich wären, wäre der Wert 100 Prozent. Die Kennzahl "Anteil der freien Stellen" wurde durch die Vergleichsringkommunen verworfen, weil die Gründe für die Vakanzen zu vielfältig sind.
  • Für die Nachwuchskräfte wird ergänzend betrachtet, wie hoch der Anteil der zu Beginn der Ausbildung oder des dualen Studiums besetzten regulären Ausbildungsplätze ist.

Für alle Kennzahlen gilt, dass die Aussagekraft steigt, wenn man die Auswertungen nach Berufsgruppen differenziert. Unter Benchmarks & Standortbestimmung finden Sie veröffentlichte Werte.

Die wesentlichen Ergebnisse sowie eine Checkliste für die Kennzahlenarbeit sind im KGSt-Bericht Mitarbeitende binden: Gestaltungsfelder und Maßnahmen (4/2020) enthalten und runden die gutachtlichen Empfehlungen zur Bindung von Mitarbeitenden ab.

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