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KGSt®-FORUM 2017

 

 

Neue Veranstaltungen

Folgende Veranstaltungen sind nach der Drucklegung des Programmheftes neu dazugekommen:

Dialogveranstaltung

1.15 Digitale Identität und Datensouveränität in Zeiten der Blockchain

Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat 2016 noch einmal die Bedeutung der Digitalen Identität für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hervorgehoben. Facebook, Amazon, Google und Co. sind heute die mächtigen Verwalter der Digitalen Identitäten. Viele Menschen erkennen, dass sie immer mehr die Hoheit darüber und über ihre Datensouveränität verlieren.

Alternative europäische Ansätze zeichnen sich am Horizont ab. Haben diese noch eine Chance im Wettbewerb? Wie könnte eine Strategie aussehen für eine "Digitale Identität" in der Hand der Gesellschaft? Welche Rollen und Aufgaben können dabei Kommunen wahrnehmen?

Referenten:
Prof. Dr.-Ing. Stefan Jähnichen, TU Berlin
Dieter Rehfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der regio iT GmbH

Zeit:
Dienstag, 19.09.2017, 9.00 - 10.30 Uhr

 

Impulsveranstaltung

1.9 Auf dem Prüfstand: Daseinsvorsorge und kommunale Selbstverwaltung in der digitalen Gesellschaft

Digitalisierung bestimmt unser Leben. In Zukunft werden wir uns in einer immer stärker digital durchdrungenen Welt bewegen. Schon heute sind WLAN und schnelles Internet für viele Menschen ein Grundbedürfnis.

Braucht es unter diesen Voraussetzungen nicht eine digitale Daseinsvorsorge? Doch wo fängt sie an und wo endet sie? Reicht es einen Zugang zum Internet zu schaffen oder geht es dabei auch um die Förderung der digitalen Kompetenzen in der Stadtgesellschaft? Nicht zuletzt müssen Kommunen sich in eine neue Rolle einfinden. Wie weit geht in diesem Kontext die kommunale Selbstverwaltung? Und wie viel davon können wir uns überhaupt noch leisten?

Referenten:
Franz-Reinhard Habbel, Beigeordneter sowie Leiter Innovatorsclub, Deutscher Städte- und Gemeindebund
Beate Lohmann, Abteilungsleiterin, Bundesministerium des Innern BMI

Zeit:
Dienstag, 19.09.2017, 9.00 - 10.30 Uhr

 

"Im Gespräch mit ..." mps public solutions GmbH

7.1 Die kommunale Zukunft 4.0: Wie der digitale Wandel "modernen" Kommunen Zeit, Geld und Nerven spart

"Bürgerservice" ist kein Schlagwort, sondern ein wichtiger Bestandteil der bürgernahen Verwaltung. Intelligente, digitale Kommunikation und ein effizientes Prozessmanagement sind zentrale Aufgaben einer modernen Kommune.

Welche Anwendungsfälle gibt es und wie kann die Kommune mit dem digitalen Wandel mithalten?

Ein Muss für alle kommunalen Entscheider, ob Bürgermeister, Amtsleiter oder strategische Vordenker.

Referent:
Dr. Tino Wagner, mps public solutions GmbH

Zeit:
Dienstag, 19.09.2017, 9.00 - 10.30 Uhr

 

Impulsveranstaltung

3.7 Mobiler Service für ein langes Leben im gewohnten Umfeld

Eine altersgerechte Infrastruktur ist entscheidend für eine möglichst lange Verweildauer im gewohnten Lebensumfeld. Um dies älteren Menschen und Menschen mit Mobilitätsbeschränkungen in Bremen möglichst lange zu erhalten, arbeitet die Freie Hansestadt Bremen zusammen mit verschiedenen Partnern an einem Modell, bei dem Dienstleistungslotsen vor Ort den Bürgerinnen und Bürgern Leistungen der öffentlichen Verwaltung, aber auch von privaten Anbietern, vermitteln. Das Vorhaben wird von dem Bremer Institut für Informationsmanagement (ifib) im Rahmen einer Studie begleitet.

Referenten:
Hans-Henning Lühr, Staatsrat, Senatorin für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen
Dr. Juliane Jarke, Wissenschaftlerin, Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib)

Zeit:
Dienstag, 19.09.2017, 11.45 Uhr - 12.45 Uhr

 

Keynote VKIG

Optimale und nachhaltige Bewirtschaftung kommunaler Gebäude mit Eigenbetrieben und zentralen Gebäudewirtschaften

Kommunale Praktiker und Experten sind sich darüber einig, dass für die optimale Bewirtschaftung kommunaler Gebäude die Verantwortlichkeiten in einer Hand liegen sollten. Nur wenn Bewirtschaftung, Planung, Instandhaltung, Energiemanagement, Hausmeisterdienste usw. zentral organisiert sind, kann die professionelle und fachkompetente Betreuung permanent garantiert werden. Diese zentrale Bewirtschaftung funktioniert optimal, wenn die Beziehungen zwischen Gebäudemanagement und Nutzern, also zwischen Vermieter und Mieter, klar geregelt sind und die Leistungen des Vermieters monetär abgebildet und von den Mietern bezahlt werden.

Referent:
Dr. Hans-Uwe Flunkert, Vorsitzender des VKIG (Verband kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaftsunternehmen e. V.)

Zeit:
Dienstag, 19.09.2017, 13.30 - 14.00 Uhr

 

Dialogveranstaltung

5.10 Vom Anlass zur Lösung – Wie Coaching zur Stärkung der eigenen Potentiale beiträgt

Steigende Anforderungen an Führungskräfte lassen oftmals kaum Raum, um innezuhalten und die eigene Führungskompetenz oder die praktische Führungstätigkeit zu reflektieren. Gerade bei der erstmaligen Übernahme einer Führungsposition oder konkreten Herausforderungen aus dem Führungsalltag ist dies jedoch notwendig. Coaching zielt in diesem Zusammenhang auf die Förderung und Stärkung der Führungskompetenz ab, indem die Selbstreflexion nachhaltig und dauerhaft angestoßen wird. Lassen Sie sich von den Erfahrungen und Erkenntnissen aus Kommunen, die es bereits mehrjährig einsetzen, und von den Empfehlungen der KGSt inspirieren!

Referentin:
Laura Jörg, KGSt

Zeit:
Dienstag, 19.09.2017, 14.15 – 15.45 Uhr

 

"Im Gespräch mit ..." T-Systems International GmbH

7.4 Was tun, wenn ein Angriff erfolgreich war?

Wie soll man reagieren? Wie kann man seine Daten schützen? Und was sind die häufigsten Fehler, die man unbedingt vermeiden sollte?

Dr. Schinner berichtet aus seinem Arbeitsalltag, wie er Behörden und Kommunen hilft, die erfolgreich aus dem Internet attackiert wurden. Er erklärt die Hintergründe der aktuellen Angriffsmuster von WannaCry über APT bis hin zu physikalischen Angriffen.

Referent
Dr. Alexander Schinner, Senior Cyber Security Consultant, T-Systems International GmbH

Zeit:
Dienstag, 19.09.2017, 14.15 – 15.45 Uhr

 

"Im Gespräch mit ..." hpc DUAL und regio iT

7.2 Killer-Applikation E-Zustellung – oder wie E-Kommunikation doch noch funktionieren wird!

Mit Blick auf die vielfältigen Anforderungen an ein modernes E-Government ist die duale Zustellung ein weiterer Schritt zu einer bürgerfreundlichen Verwaltung und nimmt im gesamteuropäischen Raum einen immer größeren Stellenwert ein. Hohe Funktionalität, einfache Implementierung sowie erhebliche Zeit- und Kostenersparnis sind die Grundvoraussetzungen dafür. Gemeinsam mit dem kommunalen IT-Dienstleister regio iT forciert hpc DUAL als Nummer 1-Partner für duale Zustellung in Deutschland die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen hin zu mehr Service, Transparenz und Effizienz und gibt Einblicke in seine Schlüsseltechnologie.

Referenten:
Josef Schneider, CEO von hpc DUAL
Dirk Schweikart, Centerleiter Kommunale Produkte und Lösungen, regio iT

Zeit:
Mittwoch, 20.09.2017, 9.00 - 10.30 Uhr

 

Keynote StreetScooter GmbH

StreetScooter – clever eMobility for Work

StreetScooter entwickelt und produziert am Standort Aachen Elektrofahrzeuge für den Kurzstreckeneinsatz. Das aktuelle Modellspektrum umfasst Lasten-Pedelecs sowie leichte Elektro-Nutzfahrzeuge. Kommunale Einrichtungen, Logistikdienstleister sowie andere Unternehmen setzen auf Produkte der StreetScooter GmbH im Rahmen ihrer Flottenlösungen im Bereich E-Mobilität.

Referent:
Marcus Arens, Director Marketing & Vertrieb, StreetScooter GmbH

Zeit:
Mittwoch, 20.09.2017, 10.40 - 11.10 Uhr

 

Workshop

3.8 Bürgerbeteiligung als Managementaufgabe in Kommunen
(Zusatzangebot zu 4.9)

Zur Bewältigung komplexer Problemlagen ist das Einbeziehen aller Potenziale wichtig. Die Beteiligung von Bürgern kann ein wichtiger Innovationsfaktor sein. So können Lösungen gefunden werden, die einen qualitativen Mehrwert für die kommunale Entwicklung schaffen. Praxiserprobte kommunale Partizipationsbeauftragte stellen ihr Netzwerk vor und ihre Erfahrungen zur Diskussion:

  • Wie können Abstimmungsprozesse in der Verwaltung ressortübergreifend gestaltet werden?
  • Wie kann der Dialog angestoßen werden?
  • Welche Planungsschritte müssen gegangen werden?
  • Welches Know-How brauche ich in der Verwaltung?
  • Welche Ressourcen sind nötig?

Referentinnen:
Elisabeth Baden-Prahl, Landeshauptstadt Hannover
Marion Stock, Stiftung Mitarbeit

Zeit:
Mittwoch, 20.09.2017, 11.15 – 12.45 Uhr

 

Keynote Bundesdruckerei GmbH

Effizienzsteigerung in der Verwaltung Verhinderung von Leistungsmissbrauch durch Echtheitsprüfung von Ausweisdokumenten

In den Meldeämtern werden zunehmend gefälschte oder manipulierte Ausweisdokumente vorgelegt. Das führt dazu, dass die Kommunalverwaltungen unberechtigte Meldebescheinigungen ausstellen, Einträge im Melderegister vornehmen und den Tätern eine neue Identität verleihen. Auf dieser Grundlage können Transferleistungen beantragt werden, die zu einer verdeckten Belastung des Haushalts führen. Mit dem Dokumentenprüfsystem VISOCORE® Verify der Bundesdruckerei können Ausweisdokumente schnell und zuverlässig auf Fälschungen geprüft werden.

Referent:
Jan von Lübtow, Direktor Öffentliche Verwaltung, Leiter Kommunale Beziehungen, Bundesdruckerei GmbH

Zeit:
Mittwoch, 20.09.2017, 13.00 – 13.30 Uhr

 

Dialogveranstaltung

3.4 Im Integrationsmanagement einen Gang höher schalten: Mit neuem Organisationskonzept auf die Überholspur?

Querschnittsaufgabe = zentrale Steuerungsverantwortung = Stabsstelle? Dieser Logik folgten bislang viele Kommunen wenn es um Integration ging. Die KGSt schlägt nun in einem gemeinsamen Bericht mit der Robert Bosch Stiftung GmbH und der Bertelsmann Stiftung eine Alternative vor: Die Zusammenführung der zentralen Organisationseinheiten im Flüchtlings- und Integrationsmanagement zu einem Fachbereich Migration und Integration.

  • Welche Fragen stehen in einem solchen Entwicklungsprozess im Mittelpunkt?
  • Wo liegen Vor- und Nachteile des Konzepts?

In der Veranstaltung berichtet eine Kommune aus ihrem aktuellen Change-Projekt.

Referentin:
Regina van den Bergh, Stellv. Abteilungsleiterin des Fachbereichs Verwaltungssteuerung und -service, Stadt Krefeld

Zeit:
Mittwoch, 20.09.2017, 14.00 – 15.30 Uhr

 

Impulsveranstaltung

3.9 Ein bayrischer Weg: Sozialplanung und Sozialberichtserstattung des Bezirks Oberbayern

Die Sozialplanung gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Sie analysiert die soziale Lage und Entwicklungen, ermittelt Handlungsbedarfe und dient der sozialpolitischen Steuerungsunterstützung. Sozialplanung ist damit Grundlage für eine ziel- und wirkungsorientierte Sozialpolitik und eine unverzichtbare Voraussetzung für eine wirksame Steuerung. Die planerischen Herangehensweisen und Aufgaben sind in der Praxis sehr unterschiedlich.

Über den Weg der strategischen Sozialplanung, die umgesetzten Schritte sowie die Herausforderungen der planerischen Aufgabenstellung berichtet der Bezirk Oberbayern.

Referentin:
Marga Tobolar-Karg, Leiterin des Arbeitsgebiets Strategische Sozialplanung und Sozialbericht im Bezirk Oberbayern

Zeit:
Mittwoch, 20.09.2017, 14.00 – 15.30 Uhr

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Bildnachweis: Header-Grafik © Markus Wortmann