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Unser neues KGSt®-Mitglied: Die Stadt St. Gallen

Wir freuen uns besonders über unser zweites Schweizer Mitglied.

Wegbereiter dafür war Christian Geiger, der ursprünglich für die Stadt Ulm in unserem Gutachterausschuss Organisations- und Informationsmanagement mitgearbeitet hat. Im Gutachterausschuss ist er auch heute noch engagiert vertreten, seit Mitte Oktober 2017 allerdings als Chief Digital Officer (CDO) der Stadt St.Gallen.

 Weltweit bekannt: St. Galler Spitzen und die Stiftsbibliothek Weltweit bekannt: St. Galler Spitzen und die Stiftsbibliothek

Als Zentrum der Ostschweiz hat St. Gallen eine jahrhundertealte Tradition als zugkräftige Schrittmacherin im internationalen Bodenseeraum. Die Stadt vereint Urbanität, intakte Land-Idylle und aktives Quartierleben. St. Gallen punktet mit einer hohen Lebensqualität, einem erstklassigen Bildungs- und Kulturangebot und einem dynamischen Wirtschaftspotenzial.

Stadt der Tücher und Bücher

Die Entstehung der Stadt St. Gallen geht auf den irischen Mönch Gallus zurück, der um das Jahr 612 eine Einsiedelei errichtete. An ihrer Stelle ging das Kloster St. Gallen hervor, welches sich zu seiner Blütezeit im 9. bis 11. Jahrhundert zu einem weit ausstrahlenden kulturellen und wissenschaftlichen Mittelpunkt im Abendland entwickelte. Die mittelalterlichen Handschriften und Urkunden bilden heute den Kernbestand der Stiftsbibliothek, darunter der berühmte «St. Galler Klosterplan», einem Musterplan einer karolingischen Klosteranlage. Die Stadt entwickelte sich in Wechselwirkung mit dem Kloster. Über Jahrhunderte blühte der Handel zuerst mit Leinwand, dann mit Baumwollprodukten und schließlich mit Stickereien und «St. Galler Spitzen». Noch heute ist die St. Galler Textilindustrie für erlesene Stoffkreationen in der ganzen Welt bekannt.

Auf Basis der reichen Kultur- und Textiltradition wuchs St.Gallen zum kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum der Ostschweiz heran. Die im 18. Jahrhundert erbaute barocke Anlage mit der prachtvollen Kathedrale und der berühmten Stiftsbibliothek bildet ein einzigartiges historisches Ensemble, das 1983 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde und jedes Jahr hunderttausende Gäste aus aller Welt anzieht.

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Zentrum im Vierländereck

Die Stadt liegt an den Hauptverkehrsachsen München-Zürich und Konstanz-Rapperswil-Luzern; das Appenzellerland und der Bodensee sind nur einen Katzensprung entfernt. Das Stadtzentrum verwöhnt seine Besucherinnen und Besucher mit einer historischen Altstadt, dem barocken Stiftsbezirk, reichhaltigem Einkaufsangebot, Plätzen mit gemütlichen Restaurants, idyllischen Parkanlagen und ruhigen Gassen. In der Altstadt fallen die kunstvoll verzierten Erker auf, die vom Wohlstand der St. Galler Textilkaufleute des 18. und 19. Jahrhunderts in alle Welt zeugen.

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Mit rund 79 000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist St.Gallen die achtgrößte Stadt der Schweiz. Die Stadt ist Zentrum und Motor eines dynamischen Wirtschaftsraums im Vierländereck Deutschland-Österreich-Schweiz-Liechtenstein. Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie hält sie schweizweit einen Spitzenplatz. Die Universität St.Gallen (HSG) und zwei Fachhochschulen prägen St.Gallens Ruf als erstklassige Bildungsstadt. Große Anziehungskraft übt im Herbst die OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung aus, die als größte Publikumsmesse der Schweiz gilt. Neben den höchsten kantonalen Behörden hat auch das eidgenössische Bundesverwaltungsgericht seinen Sitz in der Stadt St.Gallen.

Ein reges Kulturleben mit einem erstklassigen Drei-Sparten-Theater, zahlreichen Festivals, Festspielen und Konzert- und Musical-Highlights hält den Ruf der Stadt als Ostschweizer Zentrumstadt hoch. Das städtische Kunstmuseum wurde 1877 als eines der ersten Museen in der Schweiz eröffnet, und das Theater St.Gallen ist mit einer über 200-jährigen Geschichte das älteste bespielte Berufstheater der Schweiz. In St.Gallen entstand zudem das erste Volksbad der Schweiz. Ebenso wurde hier der erste Fußballclub auf dem europäischen Kontinent gegründet.

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