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Arbeite wo und wann du willst

New-Work-Reihe Teil 2

Im KGSt®-Bericht 6/2021 werden vier Stoßrichtungen für Kommunen im Zusammenhang mit dem Thema New Work beschrieben. Im Februar haben wir Ihnen die erste der vier Stoßrichtungen "Meine Arbeit stiftet mir und anderen Sinn" vorgestellt. Im zweiten Beitrag der vierteiligen Reihe fassen wir die wesentlichen Inhalte der Stoßrichtung "Arbeite wo und wann du willst" zusammen.

 KGSt®-New Work Landkarte KGSt®-New Work Landkarte

Eine hohe Flexibilität bei der Arbeit und die Möglichkeit, innovative Ideen und Vorstellungen unter Beachtung der eigenen Work-Life-Balance einzubringen und umzusetzen: Diese Aspekte zeichnen den Ansatz von New Work aus. Eine Vielzahl von Flexibilisierungsmöglichkeiten in zeitlicher, örtlicher und funktionaler Hinsicht gilt es zu nutzen.

Eine besondere Form der ortsflexiblen Arbeit, die im Zusammenhang mit New Work oftmals erwähnt wird, ist das sogenannte "Coworking". Hierbei wird meist in größeren Räumen "unabhängig" aber auch kooperativ "zusammengearbeitet". Ein Vorteil dieses Konzeptes ist der offene Austausch, der Innovationen anregen kann. Doch diese Form der Arbeitsflexibilisierung ist nicht für jede Organisation oder alle Beschäftigten geeignet. Es kommt auf die Tätigkeiten und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden an!

Ortsunabhängiges Arbeiten gelingt auch bei digitaler Vernetzung, wenn mobile Geräte von jedem Ort und jederzeit Zugriff auf alle Daten möglich machen und Kolleginnen und Kollegen via Messenger oder Online-Konferenzen kommunizieren. Auch das ist New Work!

Neben der Gleitzeit und der Vertrauensarbeitszeit bietet insbesondere das Arbeitszeitmodell der Wahlarbeitszeit ein hohes Maß an Flexibilisierung. Die Beschäftigten haben hierbei die Möglichkeit, an der Personalplanung mitzuwirken. Sie tragen sich dafür entsprechend ihrer vertraglich vereinbaren Arbeitszeit in einen Personalkapazitätsplan ein. So wird eine hohe Anpassung an die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden erreicht.

Die oben beschriebenen Konzepte der Flexibilisierung haben auch Auswirkungen auf den Raumbedarf und auf die Raumgestaltung. In kommunalen Verwaltungen ist eine innovative Raumgestaltung oftmals wegen begrenzter räumlicher und finanzieller Ressourcen nicht ohne weiteres möglich. Trotzdem können auch hier Arbeitgeber und Beschäftigte von dem Konzept New Work profitieren, indem Aufgaben Räumen bzw. Bereichen zugeordnet werden. Auch hier gibt es, wie für New Work im Allgemeinen, keine One-Size-Fits-All-Lösung. Die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten sollten berücksichtigt werden.

Und: New Work ist mehr als Raumkonzepte und Flexibilisierung. Neue Arbeitsmethoden und auch andere Organisationsstrukturen sowie eine Veränderung des Führungsstils dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Weitere Anregungen und Konzepte zur Umsetzung einer größtmöglichen Flexibilisierung der Arbeit im Sinne von New Work sind dem Bericht "New Work in Kommunen" zu entnehmen. Sie haben Beispiele aus der Praxis zu New Work? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Lesen Sie auch die weiteren Beiträge der New-Work-Reihe: Meine Arbeit stiftet mir und anderen Sinn, Jenseits der Organigramme und Silos und Jenseits der Hierarchie.

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