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Open Source in Kommunen

Ergebnisse einer Umfrage

Wir haben mit Unterstützung des Deutschen Städtetags und der Vitako eine Umfrage zum Thema "Open Source in Kommunen" durchgeführt. Erhalten Sie Einblick in die Ergebnisse und erste Impulse für ein weiteres Handeln in Richtung Unabhängigkeit in unserem neuen Denkanstoß.

In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die digitale Souveränität eine Schlüsselgröße und ihre Stärkung ist von strategischer Bedeutung.

Dass dies nur gemeinsam durch eine ebenenübergreifende Zusammenarbeit gelingen kann und kontinuierlich vorangetrieben werden muss, dazu hat sich auch der IT-Planungsrat in seiner 31. Sitzung positioniert. Die Digitale Souveränität beschreibt "die Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) in der digitalen Welt selbständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können".

Die öffentliche Verwaltung in Deutschland ist sowohl auf Bundes- und Länderebene als auch auf kommunaler Ebene zunehmend abhängig von einzelnen Software-Anbietern. Dies kann den Handlungsspielraum bei Beschaffung, Entwicklung und Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie einschränken und damit Sicherheit, Selbständigkeit und Selbst-bestimmtheit – die sogenannte "digitale Souveränität" – der öffentlichen Verwaltung gefährden.

Durch den Einsatz von Open Source-Software (OSS) kann diese Abhängigkeit vermindert werden. Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quelltext öffentlich ist und von Dritten eingesehen, geändert und genutzt werden kann. Open Source-Produkte sind bereits heute in Kommunen erfolgreich im Einsatz.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und die AG "Cloud Computing und digitale Souveränität" des IT-Planungsrats haben eine ebenenübergreifende Befragung zum Einsatz von Open Source initiiert.

Diese Umfrage hat die KGSt mit Unterstützung des Deutschen Städtetages und der Vitako im Februar 2020 für die kommunale Ebene angepasst. Zum einen wurden Kommunalverwaltungen und kommunale IT-Dienstleister gefragt, ob und warum eine Abhängigkeit von Software- und Cloud-Anbietern gesehen wird und welche Konsequenzen diese mit sich bringt. Zum anderen war es Ziel der Befragung, Erfolgsmodelle, aber auch Handlungsbedarfe zu identifizieren, um darauf gestützt den Einsatz von Open Source zu stärken.

Erfahren Sie mehr und erhalten Sie erste Impulse für Ihr weiteres Handeln – unabhängig von einer Mitgliedschaft bei der KGSt – im KGSt®-Denkanstoß "Open Source in Kommunen. Ergebnisse einer Umfrage".

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Bildnachweise:
Megafon – Aktuelles © Zerbor Fotolia.com
Open Source © ar130405 Adobe.Stock