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Open Source in Kommunen – Trend oder Hype?

Um digitale Souveränität und Open-Source-Software geht es aktuell auf vielen Konferenzen und in zahlreichen Medienbeiträgen. Unsere Referentin Anika Krellmann war auf unterschiedlichen Veranstaltungen und Panels zu diesen Themen – virtuell und vor Ort – zu Gast und konnte sich mit zahlreichen Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft austauschen.

"Kein neuer Hut", so wird es häufig betitelt. Doch Open Source gewinnt stetig an Relevanz – weil viele Kommunen sich zunehmend in einer Abhängigkeit zu einzelnen IT- und Cloud-Anbietern sehen, weil das webbasierte Arbeiten neue Optionen schafft, weil es vermehrt interessante Open-Source-Angebote für Kommunen gibt und weil die "Digitale Souveränität" mit Open-Source-Software und Offenen Standards als ein Baustein strategisch angegangen werden kann.

Open Source ist also nicht nur ein Hype. Es ist ein Trend, auf den das kommunale Management sich zunehmend einstellen muss. Eine Auswahl von Veranstaltungen, auf denen unsere Referentin Anika Krellmann als Expertin für dieses Thema vertreten war, haben wir für Sie zusammengefasst:

Digitaler Staat online: Viele Einblicke in die Praxis

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 Von links nach rechts: Anika Krellmann (KGSt), Guido Gehrt (Behörden Spiegel), Christian Neßlinger (Stadt Meinigen), Markus Feilner (Open Source Journalist), Christan Nähle (Do-FOSS), Dr. Christian Knebel (publicplan GmbH) Von links nach rechts: Anika Krellmann (KGSt), Guido Gehrt (Behörden Spiegel), Christian Neßlinger (Stadt Meinigen), Markus Feilner (Open Source Journalist), Christan Nähle (Do-FOSS), Dr. Christian Knebel (publicplan GmbH)

In der Diskussion um "Digitale Souveränität und Open Source in Kommunen" beim Digitalen Staat online, veranstaltet vom Behörden Spiegel, diskutierte Anika Krellmann mit weiteren Experten über Beschaffung und Vergabe von Open-Source-Software, organisatorische, personalrechtliche und finanzielle Fragestellungen und die Entwicklung und den Betrieb von Offenen Standards.

Die Runde war bunt: Christian Neßlinger brachte den praxisorientierten Blick der Stadt Meiningen ein, Christian Nähle engagiert sich mit der Dortmunder Bürgerinitiative Do-FOSS zivilgesellschaftlich für das Thema, Dr. Christian Knebel vertritt mit Public Plan die Open-Source-Wirtschaft und Markus Feilner begleitet das Thema seit Jahren als Journalist.

Moderiert von Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion des Behörden Spiegels, sprach die Runde insbesondere auch über die Erwartungshaltung an die neue Regierung. Mit dem Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) und der Open Source Plattform sind wichtige Grundsteine gelegt, die es nun auch im Sinne der Kommunen auszubauen gilt. Der Bund sei dabei auch als "Leitplankenbauer" gefragt.

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Open Source Day 2021 der OSBA

 Von links nach rechts: Bernhard Hecker (SUSE), Peter Ganten (Vorstandsvorsitzender der OSB Alliance), Ann Cathrin Riedel (LOAD e.V.) und Anika Krellmann (KGSt). Von links nach rechts: Bernhard Hecker (SUSE), Peter Ganten (Vorstandsvorsitzender der OSB Alliance), Ann Cathrin Riedel (LOAD e.V.) und Anika Krellmann (KGSt).

Spannende Beiträge und einen gemeinsamen Blick in die Zukunft gab es im Konferenzteil des Open Source Day der Open Source Business Alliance. Ganz klar war zu erkennen, dass Digitale Souveränität und die digitale Kooperation wichtige Pfeiler der europäischen Digitalwirtschaft und der EU sind. Das stellten Ann Cathrin Riedel vom LOAD e.V., Adriana Groh vom New Institute und Anika Krellmann von der KGSt abschließend in der Gesprächsrunde zusammen mit Bernhard Hecker von SUSE und Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der OSB Alliance, heraus.

Anika Krellmann hatte zuvor gezeigt, was der Aufbau einer "Open-Source-Governance" für Kommunen bedeutet. Auch ein enger Austausch mit der Open-Source-Wirtschaft sei für ein Gelingen wichtig. Viele Themen lassen sich partnerschaftlich aufarbeiten. Auf diese Weise könne man aus ihrer Sicht "das dicke Brett bohren".

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Open Source auf der Flaniermeile der PIAZZA

 Von links nach rechts: Anika Krellmann (KGSt) und Christian Nähle (Do-FOSS) Von links nach rechts: Anika Krellmann (KGSt) und Christian Nähle (Do-FOSS)

Christian Nähle, Do-FOSS, und Anika Krellmann, KGSt, haben "Open Source in Kommunen" auch auf der Flaniermeile der PIAZZA-Konferenz zum Thema gemacht. Dieses interessante, virtuelle Format wurde vom Kompetenzzentrum für Öffentliche IT (ÖFIT), NExT (Netzwerk: Experten für die digitale Transformation der Verwaltung e. V.), Algorithm Watch und der Gesellschaft für Informatik veranstaltet.

Einen besonderen Fokus legten Christian Nähle und Anika Krellmann im Rahmen einer "Open-Source-Governance" auf die Bedeutung von Exit-Strategien und Exit-Kosten für Open-Source-Projekte, die Relevanz einer "Open-Source-Awareness" und Gestaltungsmöglichkeiten für zentrale Prozesse und Strukturen als "höherwertige Organisationsmodelle".

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