Webcontent-Anzeige

Projekt: Open Source in Kommunen

Ein Baustein für mehr Digitale Souveränität

Anfang des Jahres 2020 haben wir mit Unterstützung des Deutschen Städtetags und der Vitako eine Umfrage zum Thema "Open Source in Kommunen" durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung haben wir in einem KGSt®-Denkanstoß zusammengefasst.

In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die digitale Souveränität eine Schlüsselgröße und ihre Stärkung ist von strategischer Bedeutung. Dass dies nur gemeinsam durch eine ebenenübergreifende Zusammenarbeit gelingen kann und kontinuierlich vorangetrieben werden muss, dazu hat sich auch der IT-Planungsrat in seiner 31. Sitzung positioniert. Die Digitale Souveränität beschreibt "die Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) in der digitalen Welt selbständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können".

Die öffentliche Verwaltung in Deutschland ist sowohl auf Bundes- und Länderebene als auch auf kommunaler Ebene zunehmend abhängig von einzelnen Software-Anbietern. Dies kann den Handlungsspielraum bei Beschaffung, Entwicklung und Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie einschränken und damit Sicherheit, Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit – die sogenannte "digitale Souveränität" – der öffentlichen Verwaltung gefährden.

Durch den Einsatz von Open-Source-Software (OSS) kann diese Abhängigkeit vermindert werden. Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quelltext öffentlich ist und von Dritten eingesehen, geändert und genutzt werden kann. Open-Source-Produkte sind bereits heute in Kommunen erfolgreich im Einsatz.

Auf den Denkanstoß folgt jetzt eine Initiative "Digitale Souveränität" mit dem Deutschen Städtetag. Gemeinsam richten wir den Blick auf strategisch-politische Ziele und umsetzungsorientierte Handlungshilfen. Der Startschuss zur gesamten Initiative fällt mit einem gemeinsamen virtuellen Meeting am 7. Oktober 2020 um 15.00 Uhr. Merken Sie sich diesen Termin bitte bereits jetzt vor.

Im KGSt-Berichtsprojekt werden u. a. folgende Inhalte erarbeitet:

  • Ausgangslage und Einführung: Open Source als ein Hebel für mehr Digitale Souveränität – Begriffsverständnis und Einbettung in den föderalen Kontext
  • Kommunale "Forcierungsstrategien": Beispiele für Integrationen in kommunale IT-Strategien, Handlungsfelder in der Kommunalverwaltung, Einsatzgebiete von Open Source
  • Wie kommen Kommunen sukzessive zu mehr Open Source?
    - Stufenweises Vorgehen
    - Open Source im Beschaffungsverfahren
    - Fallbeispiele
    - …
  • Kontributoren von Open Source/Vorstellung des "Open-Source-Ökosystems"
  • Vorurteile gegen Open Source und Auflösung/Erläuterung

Aufruf zur Mitarbeit im KGSt-Berichtsprojekt:

Sie haben Interesse an einer Mitarbeit? Dann melden Sie sich bitte bis zum 07. Oktober 2020 direkt bei Anika Krellmann oder senden Sie eine E-Mail an omim@kgst.de.

Webcontent-Anzeige
Bildnachweis: Business People Planning Strategy Analysis Office Concept © Rawpixel.com www.fotolia.com