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Projekt: Die Digitale Kommune gestalten

Kommunen sind für die Menschen da, die in ihnen leben. Die digitale Entwicklung gibt Kommunen die Möglichkeit, intensiver mit ihren Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen, für sie sichtbarer zu werden und so die Demokratie zu stärken und das Dienstleistungsangebot zu verbessern.

Smart City, Digitale Agenda, Verwaltung 4.0, digitale Stadt, digitales Gemeinwesen, intelligente Stadt – es gibt viele Begriffe, die diese Kommune von morgen beschreiben. Sie zeigen vor allem eins: Die Digitalisierung unserer Gesellschaft betrifft nahezu alle Lebensbereiche. Die Veränderungen sind komplex und treffen Kommunen in besonderer Weise. Die Begriffe beschreiben aber auch einen Perspektivenwechsel von einer auf Verwaltung zentrierten Perspektive hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des digitalen Wandels in Kommunen.

Bürger und ansässige Unternehmen aller Art sehen ihre Gemeinde, ihre Stadt als Ganzes: Wenn sie Leistungen abfragen oder wenn sie Informationen brauchen, betrachten sie ihren Wohnort, ihren Standort selbstverständlich als Einheit. Sie wollen Teilhabe, Lebensqualität, Service und Standortqualität. Die digitalen Möglichkeiten eröffnen völlig neue Chancen, Informationen und Dienstleistungen aller Art in vernetzter Weise anzubieten – leicht zugänglich, komfortabel und "always on".

Wenn diese Annahme richtig ist, reicht ein E-Government-Masterplan allein längst nicht mehr aus. Der Ansatz muss viel breiter sein: Eine lokale digitale Agenda muss her, wenn man den digitalen Wandel kompetent, konzentriert und mit allen Stakeholdern gemeinsam gestalten will. Dabei gehören zu den Stakeholdern nicht nur die Akteure vor Ort, sondern auch Stakeholder in der Region, wenn dies für die Ziele nützlich ist.

Den ersten Teil unseres zweiteiligen Berichts "Die Digitale Kommune gestalten" haben wir bereits herausgebracht. Er beschreibt den Orientierungsrahmen, der für die Digitalisierung gebraucht wird. Sich zu orientieren heißt, ein gemeinsames, werteorientiertes Verständnis von Digitalisierung zu haben, die erforderliche Lernkultur zu entwickeln und auf diese Weise zu einer "Digitalen Haltung" zu gelangen. Dafür braucht es Multiplikatoren. Daher beschreiben wir in diesem Teil auch die Rollen, die in einer Digitalen Kommune benötigt werden.

Im zweiten Teil der Berichtsreihe "Die Digitale Kommune gestalten" beschreiben wir die Bausteine, mit denen Sie Ihrer individuellen und örtlich geprägten Vision einer "Digitalen Kommune" näherkommen: Einen Orientierungsrahmen schaffen, Digitale Lotsen identifizieren und entwickeln, Ideen generieren, priorisieren und umsetzen. Im zweiten Teil erfahren Sie, u. a. anhand praktischer Beispiele, wie dies gelingen kann.

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